KSV Hessen verliert gegen Mannheim mit 1:2

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Der KSV Hessen Kassel spielte heute abend gegen Waldhof Mannheim. Die Partie endet mit einer dramatischen Schlussphase mit 1:2 vor 1200 Zuschauern.

Kassel. 1.200 Zuschauer haben sich heute abend ins Auestadion begeben  - die Kasseler unter ihnen, um den KSV in der Flutlicht-Generalprobe vor dem Hessenpokal-Halbfinale am kommenden Mittwoch gegen Wehen Wiesbaden siegen zu sehen.

Nach dem ersten Abtasten beider Mannschaften und guten Möglichkeiten auf beiden Seiten, waren es jedoch die Gäste aus Mannheim, die den Führungstreffer bejubeln konnten: Daniel di Gergorio hatte in der 25. Minute den Löwen-Keeper Kevin Rauhut aus nächster Distanz zum 0:1 überwunden.

In Sachen Tempo und Leidenschaft konnten die Löwen auch in der Folge leider nicht überzeugen. Der schnelle Pass, die gute Idee blieben Fehlanzeige. Möglichkeiten zum Ausgleich demnach auch, so dass die Mannschaften mit dem 0:1 in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel eine andere Körpersprache bei den Löwen. Und der Versuch mit langen Bällen Torgefährlichkeit zu erzeugen. Bis dato unauffällig kam dann die Gelegenheit für Mike Feigenspan. Quasi aus dem Nichts hatte er den Ball im 16er am Fuß und konnte schon gewohnt eiskalt abschließen. Der Ausgleich für den KSV in der 59. Minute.

Und jetzt wollten die Löwen mehr: Der eingewechselte Girth (76.) versuchte es per Fallrückzieher. Kein Tor, aber ein Signal.

Doch die Aufbruchstimmung wurde jäh gestoppt: Förster überwand die Löwen-Hintermannschaft, sein abgefälschter Schuss trudelte an den Pfosten (77.). Und als Seegert seinen Eckball im Anschluss per Kopf ins LÖwen-Tor drückte, entschied der Schiri auf Foulspiel. Kein Treffer!

Doch das Glück blieb dem KSV nicht lange hold: Nach einer abgewehrten Ecke hielt Lindner von der 16er-Grenze mal einfach drauf - und erzielte das 1:2 (83.)

Ein Schock für die Kasseler, die nun aber endliche, endlich die richtige Reaktion zeigten und mit Kampf antworteten.

Vergeblich, denn unerbittlich rann ihnen die Zeit davon - es blieb beim 1:2, der dritten Niederlage nun in Folge.

Neuzugang aus Paderborn

Etwas Positives brachte der Abend doch: Am Rande des Spiels sickerte durch, dass Abwehrspieler  Tim Welker für die kommende Saison beim KSV Hessen unterschrieben hat. Der 22-Jährige kommt vom SC Paderborn (seit 2006 dort unter Vertrag) und ist doch ein waschechter Nordhesse: Zierenberg ist sein Zuhause. Zudem ist ihm der KSV Hessen Kassel nicht neu: Er spielte schon in der Jugend für die Löwen, bevor er in Paderborns Nachwuchsabteilung wechselte.

Fotos: Harry Soremski

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