Hier ist nichts altbacken „Theo“-Keramik bringt frischen Wind ins Geschirrdesign

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Keramik mit Gebrauchswert entsteht unter den Händen von der Kasseler Produktdesignstudentin Theresa Schwietzer.
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Keramik mit Gebrauchswert entsteht unter den Händen von der Kasseler Produktdesignstudentin Theresa Schwietzer.
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Jede Tasse, Vase oder Schale, jeder Teller oder Becher ist ein Unikat. Jedes Stück erhält beim Drehen, Glasieren oder Brennen seinen individuellen Charme.
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Theo Keramik, Theresa Schwietzer
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Theo Keramik, Theresa Schwietzer
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Theo Keramik, Theresa Schwietzer
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Theo Keramik, Theresa Schwietzer
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Theo Keramik, Theresa Schwietzer

Ihre Produkte vertreibt sie ausschließlich über Kasseler Geschäfte.

Kassel. Töpferware klingt eher altbacken, doch handgemachte Keramik liegt voll im Trend. Kein Wunder: Mit dem Foodboom der letzten Jahre hat sich auch die Keramikszene weiterentwickelt. Theresa Schwietzer geht es allerdings um mehr, als nur Trendsetter zu sein.

Die Produktdesignstudentin bringt mit ihrem Label „Theo“ Keramik frischen Wind ins Geschirr und möchte damit die Schönheit der Alltagsgegenstände bewusster machen. Wer keine Lust auf Ikea-Massenware hat, ist bei „Theo“ also genau richtig. Angefangen hat alles mit einem Praktikum, das die 23- Jährige bei Keramikerin Tanja Möwis in Bremen machte. „Als ich an der Scheibe saß, habe ich sofort gemerkt, dass das genau das Richtige für mich ist. Ich mochte handwerkliches Arbeiten schon immer gern und konnte mich, was das angeht, in meinem Studium bisher auch gut ausprobieren. Keramik macht mir jedoch mit Abstand am meisten Spaß.“ Hinzu kam: Gutes Essen kann die Kasselerin aus schönen Sachen noch mehr genießen. „Für mich stand aber auch fest, dass ich nicht nur Keramik für die Vitrine entwerfen möchte, sondern Gebrauchsgegenstände.“

Deshalb erfüllen „Theo“-Produkte natürlich alle Kriterien maschinell produzierter Keramik, zum Beispiel lassen sich alle Produkte in der Spülmaschine reinigen. Jede Tasse oder Schale, jeder Teller oder Becher ist ein Unikat. Jedes Stück erhält beim Drehen, Glasieren oder Brennen seinen individuellen Charme. Was in sorgfältiger Handarbeit an der Töpferscheibe entsteht, soll sich am Ende dadurch auszeichnen, dass man regional produzierte Produkte hat, die langlebig und nachhaltig sind. Weiter zeichnen sich Schwietzers Arbeiten durch schlichte Eleganz aus. „Ich mag es gern schlicht und minimalistisch, aber auch mal etwas farbenfroher. Im Moment experimentiere ich viel herum und möchte mich noch nicht auf einen bestimmten Stil festlegen“, beschreibt die Kasselerin ihre Arbeiten. Ihre Produkte vertreibt sie ausschließlich über Kasseler Geschäfte.

„Mir ist es wichtig, dass Interessierte die Sachen anfassen können. Man möchte doch wissen, ob eine Tasse gut in der Hand liegt.“ Produziert werden die Stücke von Theresa zur Zeit noch in der Studienwerkstatt Keramik der Kunsthochschule Kassel. „Theo“-Keramik ist unter anderem im Soki Store, im Stey Interior und in der Galerie auf Zeit auf der Friedrich-Ebert-Straße erhältlich.

Und bis Samstagabend noch im eigenen Pop up-Store in der "Fabrik für Allerlei" der Tischbeinstraße 53.

Rubriklistenbild: © Schaumlöffel/Kowalke

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