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Hiobsbotschaft: Corona bremst Kasseler Marathon Läuferin Laura Hottenrott vor WM-Start aus

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Die WM sollte für die Kasseler Marathonläuferin Laura Hottenrott der nächste Karriere-Höhepunkt werden.
Die WM sollte für die Kasseler Marathonläuferin Laura Hottenrott der nächste Karriere-Höhepunkt werden. . © Foto: Privat

Keine WM-Teilnahme für Kasseler Marathon-Star: Corona-Erkrankung bremst 30-Jährige aus.

Kassel. Für die Vorbereitung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Oregon (USA) hat sie viel Schweiß vergossen. Die WM sollte für die Kasseler Marathonläuferin Laura Hottenrott der nächste Karriere-Höhepunkt werden. Doch nun der Schock: Die 30-Jährige hat sich kurz vor dem WM-Start mit Corona infiziert. Ein Albtraum für die ehrgeizige Sportlerin. Der WM-Traum ist damit aus. Auf Instagram schreibt Hottenrott:

„Kein WM-Marathon für mich. So gerne würde ich schreiben, die Corona Infektion ist nicht so schlimm und ich werde nächste Woche ready an der Startlinie stehen. Dafür müsste ich mich aber selbst belügen. Die Wahrheit sieht anders aus. Ich bin heute nicht, wie vorgesehen nach Portland geflogen. Meine Halsschmerzen und Husten sind zwar besser aber ich fühle mich nicht belastbar. Schon beim Gehen und Treppensteigen ist die Herzfrequenz deutlich erhöht. Ein schreckliches Gefühl, sich als Sportlerin so unfit zu fühlen. 😢

Nach Rücksprache mit DLV-Arzt Dr. Lichtenthal und Sportmediziner Prof. Dr. Vater ist aufgrund der akuten Coronainfektion und der schlechten Blutwerte die volle Leistungsfähigkeit bis zum Marathonstart wahrscheinlich nicht wieder herzustellen.

Ich habe die letzten Wochen hart trainiert und es ist mein Anspruch meine beste Leistung für den DLV zu zeigen. Jetzt ein DNF oder eine unterirdische Zeit laufen, wäre für mich eine Katastrophe nicht nur mental. Ganz abzusehen von möglichen langfristigen gesundheitlichen Folgen.
Monatelange Visualisierungen des WM Marathons sind nur noch heiße Luft.
Die Rückgabe meines WM-Startplatzes schmerzt sehr. Das Nationaltrikot muss im Schrank bleiben.“

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