Hospitals-Kellerei mit neuem Durstlöschfahrzeug beim Sommerfest

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Gerrit Bamberger (Palais Hopp) stellte eine Erdbeer-Hütte zum Sommerfest auf – und probierte selbst: Aber bitte mit Sahne!

Ein rundum gelungenes Fest war die traditionelle Sommerparty vor der Hospitals-Kellerei in der Kasseler Heinrich-Heine-Straße.

Kassel. Einfach so wie immer: Das wäre Daniel Werner, Chef der Hospitals-Kellerei in Kassel-Wehlheiden, zu einfach. Und so feilt er jedes Jahr am Konzept des beliebten Sommerfestes, setzt auf Bewährtes und scheut nicht das Neue.

Live-Destillation des Diemel Dry Gins: Daniel Werner bietet zur documenta limitierte schwarze Steingut-Flaschen mit dem Gin der Fieldfare Produzenten  Kai Seidenhefter undJoachim Kalitzke (v.li.) an.

In diesem Jahr wurden die Gäste gleich von zwei Vertretern hochwertiger Spirituosen erwartet: Oliver Fuhse von Bazic Vodka aus Hamburg pträsentierte einen ziemlich einzigartigen Tropfen (siehe Artikel unten). Und die lokale Gin-Produzenten, Joachim Kalitzke und Kai Seidenhefter aus Liebenau-Ostheim, führten mit mitgebrachter Destille vor Ort, wie der „Fieldfare“-Gin entsteht.

Stolz auf das neue Durstlöschfahrzeug des Hauses: Matthias Dreyer (Vertriebsleitung Firmenkunden) und Weinfachverkäufer Dieter Streck.

Dazu gab’s herzhafte Grundlagen aus den Küchen von Frank Schicker sowie den Fliegenden Köchen. Und dank der guten Beziehungen von Gerrit Bamberger ("Palais Hopp“) zu den Caldener Erdbeerproduzenten, wehte vom Erdbeerhäuschen ein Hauch von Wimbledon über den Platz an der Heinrich-Heine-Straße.

Und während sich dieser zum Abend hin immer mehr füllte, erlebte sich der jüngste Clou von Daniel Werner seine Feuertaufe: Ein ehemaliges Mercedes-Löschfahrzeug, umgebaut zum WeinTruck, fährt ab sofort unter der Flagge der Hospitals-Kellerei. „Perfekt um unser Haus zu präsentieren, denn wir haben jede Menge Platz für gut gekühlten Wein und sogar Spülmöglichkeiten für Gläser“, schwärmt Daniel Werner. Einziger Haken: Der Truck ist so schwer, dass ihn führerscheinbedingt bislang der Chef nur selber fahren kann.

Vodka vom Fass

Ein besonderes Produkt – und ein Brückenschlag zwischen Hamburg und Kassel: Im Norden setzte Oliver Fuhse vor fünf Jahren einen Vodka in einem Barrique-Test-Fass an. Heruas kommt ein einzigartiger Vodka aus dem Hause Bazic, der nun im Rahmen einer Präsentation im Kasseler Lutherturm bei den Fliegenden Köche um Christoph Brand verkostet wurde. Ganze 300 limitierte Flaschen gehen in den Verkauf – und die ersten fanden beim Sommerfest der Hospitals-Kellerei ihre Liebhaber.

Oliver Fuhse (Bazic Vodka) und Christoph Brand (Fliegende Köche)

Das Motiv „Ringelnatz geht an Land“ des Künstlers Ali Schindelhütte ziert erneut die besondere Flasche. Und der lebt zwar in Hamburg, hat seine festen Wurzeln aber in der nordhessischen Grimmheimat. Schließlich wuchs er in Schauenburg-Breitenbach auf.

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