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IHK begrüßt geplante Aufhebung der 2G-Regeln für den Einzelhandel 

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„Das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken in Geschäften ist eine geeignete Lösung, um effektiv vor Infektionen zu schützen“, sagt Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg. © Archiv

Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg, sagt: „Es ist gut, dass die Ungleichbehandlung von Grundversorgern und Fachgeschäften aufhört.“

Kassel. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier sagte im Landtag in Wiesbaden, dass es keinen Sinn mehr habe, zwischen Geschäften den Grundbedarfs und den übrigen Einzelhändlern zu unterscheiden. Da die Corona-Pandemie aber noch nicht vorbei sei, müssten in allen Geschäften eine FFP2-Maske getragen werden. Das Landeskabinett werde sich umgehend mit den geänderten Regeln befassen, damit die Maßnahmen Anfang der kommenden Woche in Kraft treten könnten.

Dazu äußerte sich Oskar Edelmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Kassel-Marburg:

Oskar Edelmann
Oskar Edelmann. © IHK

„Wir begrüßen die Ankündigung von Ministerpräsident Volker Bouffier, die 2G-Regeln für den gesamten Einzelhandel im Land aufzuheben. Es ist gut, dass die Ungleichbehandlung von Grundversorgern, die allen offenstehen, und Fachgeschäften, die ihre Kunden bislang streng kontrollieren müssen, nun enden soll. Schließlich belastet diese Schieflage die vielen Sortimentsanbieter seit langem einseitig und zehrt an ihrer finanziellen Substanz – nun können sie wieder positiver in die Zukunft blicken. Das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken in Geschäften ist eine geeignete Lösung, um effektiv vor Infektionen zu schützen. Bisher hat sich der Handel nicht als Infektionstreiber erwiesen. 

Wichtig ist darüber hinaus, den Blick auf besonders betroffene Branchen wie die Gastronomie zu richten, die sich in einer bedrohlichen Lage befindet, wie unsere IHK-Konjunkturumfrage vom Jahresbeginn zeigt. Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass inzwischen bei vielen Betrieben die finanzielle Substanz gefährdet ist. Kaum eine Branche hat so viel Ressourcen in Hygieneschutz investiert. Daher sollte der sogenannte Härtefallfonds in Not geratenen Betrieben und Gründern, die durch das Förderraster der Überbrückungshilfen fallen, schnell und unbürokratisch helfen. Außerdem gilt es, die Hilfen weiter an die Bedürfnisse der Branchen anzupassen. Sobald es medizinisch vertretbar ist, sind Erleichterungen schnell und unkompliziert auf den Weg zu bringen.“

Einen Überblick über finanzielle Hilfen bietet die IHK unter www.ihk-kassel.de/finanzielle-hilfe

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