Illegales Autorennen auf der A 49: Polizei stoppt 24-Jährigen

Auf der A 49 ereignete sich am Sonntagabend ein illegales Autorennen zwischen vier Autofahrern. Einen 24-Jährigen aus Fuldabrück konnte die Polizei stoppen.

A 49. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal haben am Sonntagabend ein illegales Autorennen auf der A 49 gestoppt. Sie ermitteln nun gegen einen 24-Jährigen aus Fuldabrück und drei weitere, derzeit noch unbekannte Fahrer wegen der Teilnahme an dem illegalen Rennen. Diesen drohen 400 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Um zu klären, ob die Raser dabei auch andere Fahrer konkret gefährdet und dadurch Straftaten begangen haben, bitten die Beamten der Autobahnpolizei möglicherweise betroffene Verkehrsteilnehmer, sich bei der Polizei zu melden.

Die Beamten hatten nach der Mitteilung von Zeugen über das Rennen von Fritzlar in Richtung Kassel gestern Abend gegen 21 Uhr sofort ein Zivilfahrzeug mit eingebauter Technik zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt, um den Rasern schnellstmöglich das Handwerk zu legen. Dabei stellte die Zivilstreife in Höhe der Anschlussstelle Kassel-Auestadion vier Autos fest, die sich in Richtung Kreuz Kassel-Mitte offensichtlich ein Rennen mit Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h bei erlaubten 100 km/h lieferten. Am Lohfeldener Rüssel zogen sie schließlich einen der mutmaßlichen Rennfahrer, den 24-Jährigen aus Fuldabrück, mit einem PS-starken Mercedes aus dem Verkehr. Bei ihm hatte eine der Messungen 159 km/h ergeben. Die drei anderen Fahrer, die mit einem schwarzen Mercedes, einem weißen Audi und einem schwarzen älteren Golf unterwegs waren, ergriffen daraufhin die Flucht. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg. Den Beamten sind jedoch die Kennzeichen ihrer Wagen bekannt. Die weiteren Ermittlungen zu den einzelnen Fahrern und dem illegalen Autorennen dauern an.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen oder möglicherweise von gefährlichen Situationen betroffene Verkehrsteilnehmer, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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