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Im Zug zwischen Hannover und Kassel: Attestfälscher fliegt auf!

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Der 21-Jährige aus Neustadt am Rübeberge hatte auf seinem Smartphone ein angebliches Attest, das ihn vom Tragen der FFP2-Maske befreite.,  © Bundespolizei

21-Jähriger gab vor, von der Maskenpflicht befreit zu sein - Polizei leitet Strafverfahren ein

Kassel. Weil er ein gefälschtes Attest vorzeigte ist ein 21- Jähriger von der Weiterfahrt mit der Deutschen BAhn ausgeschlossen worden.

Der 21-jährige Mann aus Neustadt am Rübenberge (Landkreis Hannover) hatte bei einer Fahrscheinkontrolle während der Zugfahrt von Hannover in Richtung Kassel eine ärztliche Bescheinigung auf seinem Smartphone vorgezeigt, die ihn von der Pflicht zum Tragen einer Maske befreite. Da der Bahnmitarbeiter seine Zweifel bei der Überprüfung des Attests hatte, verständigte dieser die Bundespolizeiinspektion Kassel. Im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe angekommen übernahm eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kassel den Fall und stellte anhand einer Fälschungsvorlage, bereitgestellt durch den Bahnmitarbeiter, die Unrichtigkeit des vorgezeigten Attests fest. Der 21-Jährige wurde daraufhin seitens der DB AG von der Fahrt ausgeschlossen.

Gebrauch von unrichtigen Gesundheitszeugnissen ist strafbar! Der Mann wurde vor Ort durch die Bundespolizeiinspektion Kassel strafprozessual belehrt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann u.a. ein Strafverfahren wegen ,,Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse‘‚ eingeleitet.

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