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Ein Heim für 250 Geflüchtete aus der Ukraine

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Freuen sich über die neuen Unterkünfte: (v. li.) Hilla Zavelberg - Simon (Fachbereich Migrationsdienst im Caritasverband Nordhessen-Kassel) Sozialdezernentin Ilona Friedrich; Bürgermeister Christian Geselle; Sozialamtsleiterin Anja Deiß-Fürst und Alexander Ponelies, Geschäftsführer Caritasverband Nordhessen-Kassel.
Freuen sich über die neuen Unterkünfte: (v. li.) Hilla Zavelberg - Simon (Fachbereich Migrationsdienst im Caritasverband Nordhessen-Kassel) Sozialdezernentin Ilona Friedrich; Bürgermeister Christian Geselle; Sozialamtsleiterin Anja Deiß-Fürst und Alexander Ponelies, Geschäftsführer Caritasverband Nordhessen-Kassel. © Schachtschneider

In der ehemaligen Jägerkaserne: Stadt Kassel und Caritasverband Nordhessen eröffnen Unterkunft

Kassel. Im März dieses Jahres hatte die Stadt Kassel die Jägerkaserne, in der bereits bei der ersten Flüchtlingswelle Menschen untergebracht worden waren, von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gekauft. In den kommenden drei bis vier Jahren will die Stadt dort eine Mischung aus neuen Wohnungen und Gewerbe schaffen. Zur Zeit nutzt man das Areal, um in sanierten Räumlichkeiten der ehemaligen Jägerkaserne vor dem Krieg geflüchteten Menschen aus der Ukraine Wohnraum zu bieten. Insgesamt können dort bis zu 250 Personen in verschiedenen Häusern untergebracht werden Neben Wohnungen für Familien gibt es auch Gemeinschaftsunterkünfte für Alleinstehende; die ersten Geflüchteten sind bereits von der Notunterkunft am Mulang in ihre neuen Räumlichkeiten gezogen.

Die soziale Beratung vor Ort erfolgt durch den Caritasverband Nordhessen - Kassel e. V., der zudem Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft ist. Bürgermeister Christian Geselle: „Ich freue mich, dass wir nach der erfolgreichen Zusammenarbeit 2015/2016 auch hier wieder zusammen kommen.“

In der Unterkunft sind derzeit fünf Mitarbeiter (Heimleitung, zwei Hausmeister, Sozialberatung und Verwaltungskraft) beschäftigt. „Bei Bedarf kann die Zahl erhöht werden“, so Caritas-Geschäftsführer Alexander Ponelies. Zudem wolle man demnächst auch Müttern mit Kindern eine psychologische Krisenbegleitung anbieten Da keine freien Kita-Plätze in der Stadt vorhanden sind, wird es in der Unterkunft auch eine Kinderbetreuung geben, so Sozialdezernentin Ilona Friedrich. Zudem werde darüber nachgedacht, einen Spielplatz auf dem Areal anzulegen.

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