Informationsoffensive für sicheren Umgang im Web

Hessische Landesregierung will Verbraucher besser vor Gefahren im Internet schützen.

Region. Identitätsdiebstahl in Sozialen Netzwerken, Phishing von Kontodaten oder Cyber-Mobbing im Internet – längst alltägliche Risiken, denen Internetnutzer ausgesetzt sind. Auch in Hessen. Die Hessische Landesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger vor diesen Gefahren im Internet und in Sozialen Netzwerken zu schützen. Dies teilten die hessische Verbraucherschutzministerin Priska Hinz und der hessische Innenminister Peter Beuth am Dienstag mit.

"Zweifelsohne bringt das Internet viele Vorteile mit sich: Online-Shopping, Kontakt- und Netzwerkpflege sowie Information und Unterhaltung. Aber die Risiken, die lauern, sind nicht zu unterschätzen. Wer selbst schon Opfer von Datenklau, Identitätsdiebstahl, Cybermobbing oder Phishing-Attacken geworden ist, kann dies bestätigen", so Innenminister Peter Beuth. Diese kriminellen Machenschaften müssten ernst genommen und ihnen begegnet werden. "Die zentralen Punkte um sich vor virtueller Kriminalität zu schützen sind Aufklärung und Information. Nur wer gut informiert ist, weiß, wie er sich verhalten muss", betonte Verbraucherschutzministerin Hinz.

Deshalb startet die Hessische Landesregierung eine Aufklärungsoffensive. Das Präventionsmobil der Hessischen Polizei macht ab Mittwoch Station in größeren Städten Hessens. In welchen Städten das Mobil Station macht, erfahren Sie hier.

Mitarbeiter des Hessischen Landeskriminalamtes werden die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen für Gefahren sensibilisieren sowie Verhaltenstipps geben. Parallel dazu gibt es eine entsprechendeAufklärungsserie im Informationsportal der Hessischen Landesregierung. Ein Experte erläutert dort wichtige Kriminalitätsphänomene des Internets und gibt Verhaltenstipps.

Als weitere Maßnahme stellte die Ministerin ein neues Modul im Projekt "Alltagskompetenzen" vor. Das Projekt "Alltagskompetenzen", das von der Verbraucherzentrale Hessen und dem DHB – Netzwerk Haushalt durchgeführt und vom Verbraucherschutzministerium finanziert wird, spreche laut der Ministerin, die Zielgruppen an, die tagtäglich mit dem Internet und den Sozialen Netzwerken konfrontiert werden: junge Familien und junge Erwachsene.  Es sei daher besonders geeignet, die mit dem Internet verbundenen Gefahren aufzugreifen. Im Einzelnen geht es in dem neuen Modul "Smartphones, Tablets und Soziale Netzwerke"  unter anderen um Fragen wie die Nutzungsbedingungen bei Apps, Datenschutz, Urheberrecht und Haftungsregelungen in Sozialen Netzwerken und Datensicherheit sowie Virenschutz. Start ist im Januar 2015.

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