„Initiative des Monats“: Justizministerin zeichnet Kasseler Verein Respekt e.V. aus

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Die Vorsitzende Christiane Grysczyk mit den Vereinsmitgliedern von Respekt e.V. und Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hat heute im Rahmen der hessischen „Initiative des Monats“ den gemeinnützigen Verein Respekt e.V. aus Kassel ausgezeichnet und seinen Mitgliedern und Mitarbeitern Dank und Anerkennung für ihre wichtige Arbeit ausgesprochen. „Alle, die an Respekt e.V. beteiligt sind, engagieren sich in vorbildlicher Weise für die Gesellschaft und leisten so auch Präventionsarbeit zur Verhinderung von Straftaten. Das Ehrenamt ist gerade in der heutigen Zeit ungemein wichtig. Nur so können Werte wie Respekt und der aggressionsfreie Umgang miteinander auf allen Ebenen und auf unterschiedlichste Weise vermittelt werden. Ich bin sehr dankbar, dass die ehrenamtlichen Mitglieder von Respekt e.V. durch ihren Einsatz helfen, das nicht immer einfache Miteinander verschiedener Werte, Vorstellungen und Kulturen konfliktfrei zu gestalten und so Lücken zu füllen“, so Eva Kühne-Hörmann.

Die Landesregierung betreibt seit vielen Jahren die sogenannte Landesehrenamtskampagne. Das Ziel dieser Kampagne ist es, Ehrenamt zu ermöglichen und eine Anerkennungskultur zu fördern. Ein besonderes Instrument der Anerkennung im Rahmen der Ehrenamtskampagne ist die monatliche Auszeichnung von Vereinen, Initiativen, Stiftungen oder auch Unternehmen. Mit dieser Auszeichnung sind jeweils eine Präsentation auf der Homepage „www.gemeinsam-aktiv.de“ sowie eine Urkunde und ein Anerkennungsbetrag in Höhe von 500 Euro verbunden. „Mehr als 40 Prozent der Menschen über 14 Jahren in Hessen setzen sich freiwillig und unentgeltlich in fast allen Bereichen unseres Lebens für andere ein. Jeder einzelne von Ihnen baut dadurch mit an dem Fundament, das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land sorgt. Wer sich freiwillig und unentgeltlich für andere einsetzt, darf auch erwarten, dass dieser Einsatz öffentlich wahrnehmbar gewürdigt wird“, so die Justizministerin.

Die Vorsitzende Christiane Grysczyk gründete 2007 den Verein Respekt e.V. zusammen mit einer Kollegin. Mittlerweile hat der Verein 117 Mitglieder. Respekt e.V. beschreibt eine Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Werten, Normen und Kulturen und bietet Fortbildungen in den Bereichen Konflikte, Kommunikation, Deeskalation und Teambuilding sowie Coachings im Umgang mit Aggressionen und Trainings für Kinder und Jugendliche in den Bereichen soziale Kompetenzen und Gewaltprävention an. Das über Spenden und Fördergelder finanzierte Jugend-Konflikt-Management (JKM) ist ein besonderes Training, insbesondere für sozial benachteiligte Jugendliche. Es wurde 2008 als EU-gefördertes Stadtteilprogramm für die Kasseler Nordstadt konzipiert und wird wegen des großen Erfolges seit dem weitergeführt. Das Motto dieses Jugendtrainings ist die Aussage aus einem Lied 'Ich bin nur das, was du mir gibst'.

Die Justizministerin konnte bei der Urkundenübergabe die Präsentation einer typischen Trainings(konflikt)situation mit Jugendlichen erleben: „Die aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen kommenden Teilnehmer arbeiten an konstruktiven Konfliktlösungen und wollen Vorbild werden für andere. Die Jugendlichen lernen, sich prosozial zu verhalten und Zivilcourage zu zeigen, wenn andere ihnen das zutrauen. Diese Arbeit des Vereins Respekt e.V. ist der richtige Weg, für mehr Respekt und gegenseitige Anerkennung in unserer Gesellschaft zu sorgen und präventiv Gewalt- und Beleidigungsstraftaten entgegenzusteuern. Vielen Dank für diesen Einsatz“.

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