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Inklusiver Campingplatz in Kassel: Mitarbeiter bereiten sich auf documenta-Sommer vor

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Von: Nadja Feldle

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Sie sind dafür zuständig, dass sich die Besucher auf dem Campingplatz wohlfühlen: Gero Schneiderbanger, Claudia Diemer und Christian Hartung von der bdks kümmern sich um die Platzpflege, die Rezeption und natürlich um die Belange der Gäste. 
Sie sind dafür zuständig, dass sich die Besucher auf dem Campingplatz wohlfühlen: Gero Schneiderbanger, Claudia Diemer und Christian Hartung von der bdks kümmern sich um die Platzpflege, die Rezeption und natürlich um die Belange der Gäste.  © Feldle

Campen ist im Trend und auch in Kassel gibt es ein besonderes Angebot: einen inklusiven und nachhaltigen Campingplatz direkt an der Fulda.

Kassel „Der Campingplatz in Kassel bietet wunderbare Arbeitsplätze und das neue Gebäude ist das I-Tüpfelchen. Dieser tolle Ort wird mit der documenta nochmal so richtig brummen“, freute sich Ilona Friedrich bei der Wiedereröffnung des einzigen inklusiven Campingplatzes in Hessen. Denn nicht nur die Mitarbeiter mit und ohne Einschränkungen des Kasseler Campingplatzes werden im Sommer ordentlich etwas zu tun bekommen, auch beim Thema Inklusion ist noch viel Luft nach oben, so Friedrich: „Dieser Bereich hat sich zwar verstärkt, doch es ist längst nicht genug. Besonders die öffentlichen Einrichtungen strengen sich im Bereich Inklusive Arbeitsplätze an, denn wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen.“ Seit Mitte März sind die vier Mitarbeiter der bdks wieder auf dem Campingplatz-Gelände im Einsatz und bereiten sich un den Platz auf eine erfolgreiche Saison vor. Denn es wird die erste Saison des komplettierten Campingplatzes sein ohne Corona-Auflagen.

Gerrit Jungk, Vorstand der bdks, konnte die Wichtigkeit des Jobs bestätigen: „Besonders in diesen schwierigen Zeiten – wo wir mit Krieg und dem dritten Jahr Coronakonfrontiert sind – ist es toll, dass wir bei einem solchen Projekt beteiligt sind. Denn dieser Campingplatz ermöglicht den Mitarbeitern eine Sinn stiftende Arbeit. Wir alle haben Spaß dabei und es ist ein Meilenstein wie ein inklusive Projekt gelingen kann.“

Unter der Woche sind die Stellplätze oft noch frei, doch besonders die Wochenenden und der documenta-Sommer seien schon gut besucht. Momentan ist der Campingplatz der einzig inklusive in Hessen. Hubert Henselmann, Kassel Marketing-Geschäftsführer Andreas Bilo, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich und bdks-Vorstand Gerrit Jungk.
Unter der Woche sind die Stellplätze oft noch frei, doch besonders die Wochenenden und der documenta-Sommer seien schon gut besucht. Momentan ist der Campingplatz der einzig inklusive in Hessen. Hubert Henselmann, Kassel Marketing-Geschäftsführer Andreas Bilo, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich und bdks-Vorstand Gerrit Jungk. © Feldle

Und dass die Zusammenarbeit zwischen Kassel Marketing und der bdks erfolgreich ist, erkennt man auch daran, dass es schon neue Ideen gibt: Tiny Häuser, die das Angebot auf dem Campingplatz ergänzen könnten. „Zwei Häuser wurden von der bdks schon gebaut und wir befinden uns gerade in der Testphase. Diese könnten eine sinnvolle Ergänzung für das Übernachtungsangebot und vielleicht auch sinnvoll für die Unterbringung von Studierenden sein“, so Jungk. Hubert Henselmann wies auf weitere Vorteile der Behausungen hin: sie seien nicht bloß ökologisch, sondern bieten den Gästen auch ein nachhaltiges Erlebnis an.

Denn Campen ist beliebt wie lange nicht. Viele Wochenenden seien schon sehr gut gebucht, 90 parzellierte Plätze gibt es auf dem Campingplatz, gegenüber auf dem Wohnmobilstellplatz gibt es weitere 20 Plätze, sowie 20 Zeltplätze. Temporär kann die Fläche auf dem Nachbargelände des Goethe Gymnasiums für Zelte erweitert werden.

Man sei sich sicher, dass es diesen Sommer auf dem Kasseler Campingplatz ‘ordentlich brummen‘ wird und die Gäste sich auf die Betreuung durch die Mitarbeiter der bdks rundum wohlfühlen können.

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