Internationaler Erfolg: Kasseler Startup „Tatyou“ 
verhilft Tattoo-Künstlern zu einem neuen Online-Geschäft

Die beiden Tatyou-Gründer Robert Köster (li.) und Boris Boxan.
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Die beiden Tatyou-Gründer Robert Köster (li.) und Boris Boxan.
Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.
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Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.
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Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.
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Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.
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Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.
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Tatyou Fotoshooting im Showroom Konzept9.

Wer schon immer mal ein echtes Tattoo Probe tragen möchte, ist bei Tatyou genau richtig.

Kassel Im April 2020, mitten im Lockdown, entstand die Idee: Heute ist „Tatyou“ als Hersteller und Onlineshop sehr hochwertiger Klebetattoos – oder Removable Tattoo wie es Tatyou nennt – international im Begriff, durchzustarten. Die Produkte werden in einem aufwendigen Druckverfahren in kleinen Auflagen in Deutschland produziert. Sie sind dermatologisch mit „sehr gut“ getestet und zu 100 Prozent vegan produziert.

Wer die Körperkunst einfach gern ausprobieren und auf die schmerzhafte Nadel verzichten möchte, ist bei „Tatyou“ genau richtig.

Das Team selber besteht aus Tätowierern, Druckspezialisten und Onlineprofis. Ihr Ziel: die besten Tätowierer aus der ganzen Welt auf ihrer Plattform zu vereinen. Angefangen hat alles mit acht Tattoo-Artists aus Kassel und Umgebung. Mittlerweile reihen sich im Tatyou-Shop über 40 namhafte Künstler aus der ganzen Welt, die für den Shop Motive gestalten.

Ein starker Vertreter aus Deutschland ist beispielsweise Mo Ganji. Unter seinen mehr als 400.000 Follower bei Instagram findet sich die ganze Welt wieder. Sein Online-Stil ist einzigartig und damit ist er genau das, was sich die Gründer von Tatyou gewünscht haben: eine Besonderheit im Stil und eine Inspiration für andere.

Inspiration will Tatyou geben. Deren Philosophie „I AM ME“ will Menschen Mut machen, jeden Tag alle Chancen zu erkennen und zu nutzen, die sich ihnen bieten. Neues zu probieren, sich selber zu verwirklichen und neu zu entdecken. Die Motive der Künstler sind Sinnbild dieser Idee und sollen einen Impuls für neue Chancen bieten – vielleicht genau das, was wir in Zeiten von Corona brauchen.

Hintergrund

Hinter dem Startup stecken Boris Boxan (führt in zweiter Generation einen Druckbetrieb für hochwertige Printerzeugnisse unter anderem für Künstler und Museen. Mit der Produktion von temporären Tattoos beschäftigt er sich bereits seit vielen Jahren und konnte die Herstellung so weit optimieren, dass heute große Marken zu seinen Kunden zählen) und Robert Köster (ist Gesellschafter einer Strategieberatung und einer Marketingagentur. Er kommt ursprünglich aus dem Kunstbereich und beschäftigt sich mit der Wirkung von Kunst und Design). Frank Janetzky kam vor Kurzem hinzu. Er gründete das Unternehmen EMP, das mit Merchandising sehr erfolgreich wurde und bringt heute, neben Kapital, auch seine Erfahrung und Verbindungen in das Startup Tatyou ein. Katrin Nüßer war viele Jahr in der Geschäftsführung des Wacken Open Air Festivals und dort verantwortlich für die Finanzen. Sie bringt als weitere Gesellschafterin ihr Know-how ein, das bis in den Aufbau der Organisation reicht.

Das Geschäftsmodell

Tatyou bietet Künstlern, die Designs für Tattoos entwickeln, die Möglichkeit, ihre Kunst unabhängig von der Dienstleistung eines Tätowierers zu verbreiten. Mit den Künstlern wird der Gewinn aus dem Abverkauf über den Onlineshop geteilt.

Für die Produktion geht Tatyou in Vorleistung, wenn das Unternehmen dem Künstler und seinen Motiven zustimmt. So braucht der Partner keine Kosten zu tragen, hat damit kein Risiko und wenn sich die Motive verkaufen lassen entsteht eine klassische Win-Win-Beziehung.

Weitere Infos unter: tatyou.shop

Rubriklistenbild: © Foto: Tatyou

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