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Jazz im TiF

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Von: Karsten Knödl

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Frank Wingold
Der Förderverein Kasseler Jazzmusik präsentiert: Jazz im TiF mit Frank Wingold. © Bernd Arnold

Frank Wingold: „To Be Frank“

Kassel Am Donnerstag, 15. Dezember, wird es mit Frank Wingold „To Be Frank“ endlich wieder jazzig im TiF – Theater im Fridericianum.

Frank Wingold, langjähriger Erzeuger eigener Trio- und Quartett-Musik, gefragter Sideman und Gründungsmitglied der Band Underkarl hat sich nun auf das wesentliche konzentriert: die Gitarre, bei ihm mit sieben Saiten, einer zusätzlichen tiefen Bass-Saite, puristisch und schnörkellos, ohne Effekte und ohne Loops. Zwei Gitarren, Nylon und Stahl, zwei Seiten einer musikalischen Seele: zum einen Stücke basierend auf Standards und Originals, jedes eine musikalische Insel für sich selbst und extrem unterschiedlich voneinander.

Dazu ein New-Orleans-Marching-Band-Tune sowie hin und wieder eine Eigenkomposition. Zum anderen freie Improvisationen, musikalisches Sinnieren, Nachdenken in Tönen, mit viel Raum und Zeit. Sologitarre jenseits von Klischees, voller Synchronizität, Vielschichtigkeit, impressionistischer Klangfarbe, Leidenschaft und Dynamik. Auf „To Be Frank“ führt er einige der Ideen fort, die er auf „Entangled Music“ umgesetzt hatte. Allen voran seine Fähigkeit, als Solospieler einen mehrstimmigen Sound zu kreieren.

Mittlerweile spielt er 7-saitige Gitarren, mit denen er aus einem umfangreicheren und tieferen Klangspektrum schöpfen kann. Auf diese Weise kann er seine Gitarre auf ähnliche Art wie ein Klavier spielen. Wingold selbst spricht sogar von einem „orchestralen Ansatz“ seines Instruments. Dazu verwendet er zwei 7-saitige Gitarren mit unterschiedlicher Wirkung.

Tickets gibt es an der Theaterkasse (0561/1094222) und online unter www.staatstheater-kassel.de für 16 Euro / erm. 14 Euro.

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