Jiu-Jitsu-Titel und Schüler-Hilfe: Murat Efendi glänzt nicht nur mit sportlichen Erfolgen

Goldene Zeiten für den Kasseler Jiu-Jitsu -Athleten und Kampfkunst-Lehrer Murat Efendi: Vor zwei Wochen gewann er in Abu Dhabi die „World Professionell Championship 2017“.

Kampfsport. Zuvor holte er sich schon die Goldmedaille bei den Europameisterschaften im No Gi* in Rom. „Unter den vielen Verbänden gibt es zur Zeit zwei renommierte und anerkannte: die IBJJF (International Brazilian Jiu Jitsu Federation) und UAEJJF (United Arabian Emirates Jiu Jitsu Federation)“, erklärt Efendi. In beiden Verbänden sicherte er sich schon in der Vergangenheit seinen Platz auf dem Sieger-Treppchen: Bereits 2014 ist er bei der IBJJF Europameister im „Gi“ geworden. 2016 dann gewann er zwei große Turniere der UAEJJF im Gi – die „Croatia Nationals“ und den „Japan Grand Slam“ in Tokio.

„2017 hab ich in Lissabon bei der IBJJF im Gi den dritten Platz bei der Europameisterschaft gemacht. Am 2. April in Rom hab ich dann den Europameister-Titel im NoGi der IBJJF errungen.“ berichtet Efendi stolz, verbunden mit dem Dank an seinen Sponsor Cocus AG. „All die Reisen und Aufenthalte ,die ich seit einem Jahr machen kann, sind nur dank dieser Unterstützung möglich.“

Die Krönung der Erfolgsserie war nun die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi, an denen über 7000 Athleten aus über 100 Ländern teilnahmen.

Das soziale Engagement, das er seit seinen frühen Tagen als Kampfkunstlehrer zeigt, findet dank seines Sponsors ebenso seine Fortsetzung in der Kasseler „Akademie für Selbstverteidigung (ASK)“ in der Friedrich-Ebert-Straße 19: Zehn Schülerinnen und Schülern der Hegelsbergschule bekommen die Möglichkeit, kostenlos das „Brazilian Jiu Jitsu zu betreiben“ – die Kleidung wird gestellt, Kosten für Turniere übernommen. „Dassoll ihnen die Möglichkeit bieten, sich selbst über den Sport zu verwirklichen“, sagt Murat Efendi über seine Trainingsgruppe. Die großen Erfolge ihres Lehrers dürften dabei ein riesiger Ansporn sein.

*„No Gi“ bedeutet „ohne Kimono“. Die Kämpfe werden in kurzen Shorts und langärmligen Shirts bestritten.

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