Kassel im Ausnahmezustand: Warnstreiks sind "die letzte Warnung"

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Am Dienstag legte der Verdi-Warnstreik für den öffentlichen Dienst große Teile des öffentlich Lebens in Kassel lahm. Busse und Bahnen standen still, Verwaltungen und Kitas blieben geschlossen.

Kassel. Verdi hatte zum Streik geladen und alle waren gekommen. Zu einem Sternmarsch zum Altmarkt hatten sich Tausende versammelt und marschierten von dort gemeinsam auf den Königsplatz zu einer Kundgebung. Sechs Prozent mehr Lohn - mindestens aber 200 Euro - forderten die Streikenden, zu denen auch zahlreiche Mitarbeiter der Kasseler Sparkasse gehörten.

"Die Streiks in Kassel sind die letzte Warnung", rief Verdi-Landeschef Jürgen Bothner kämpferisch in die Menge. Insbesondere die Lage der Auszubildenden, die zum Teil für ihre Ausbildung zahlen müssen, ließ Verdi keine Ruhe. Mit den niedrigen Löhnen sei weder ein selbstständiges Leben möglich, noch eine problemlose Ausbildung. Es könne doch nicht richtig sein, dass Auszubildende am Wochenende zusätzlich arbeiten müssen.

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