Kassel: "BAO Stern" nimmt zwei Rauschgiftdealer fest

Im Rahmen intensiv geführter Ermittlungen der "BAO"(Besondere Aufbauorganisation) Stern hat die Polizei am Donnerstag zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen.

Kassel. Im Rahmen intensiv geführter Ermittlungen der "Besonderen Aufbauorganisation" (BAO) Stern in Zusammenarbeit mit dem für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats der Kasseler Kripo gelang am gestrigen Donnerstag die Festnahme von zwei mutmaßlichen Drogendealern. Die von der Polizei eingerichtete BAO bekämpft intensiv die Kriminalität rund um das Quartier "Am Stern".  

Bei den beiden Männern, einem 24-Jährigen aus Algerien und einem 26-Jährigen aus Syrien, konnten insgesamt rund 300 Plömbchen Kokain und Marihuana sowie weiteres Kokain und rund 10.000 Euro sichergestellt werden. Sie sollen noch heute im Laufe des Tages einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt werden.

250 g Kokain und 130 g Marihuana sichergestellt

Die BAO nahm zunächst den 24-Jährigen gegen 9 Uhr in der Nähe des Holländischen Platzes fest. Er hatte in seiner Kleidung 162 verkaufsfertige Kokainplomben einstecken. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kasseler Wohnung fanden die Beamten 10.000 Euro Bargeld und weitere 160 g Kokain, die zum Teil bereits für den Verkauf in Konsumeinheiten verpackt waren.

Sie stellten das Bargeld und die insgesamt 250 g Kokain sicher und brachten den Mann, der sich illegal in Deutschland aufhält, ins Kasseler Polizeipräsidium. Im Rahmen der Ermittlungen erlangten die Beamten Hinweise auf eine zweite Kasseler Wohnung, die der Festgenommene nutzt. Dort trafen die Beamten noch am selben Morgen einen 26 Jahre alten Mann aus Syrien an, der dort offenbar wiederholt nächtigt. Bei ihm konnten sie schließlich weitere 130 Marihuana Tütchen sicherstellen. Der 26-Jährige, der sich als Asylbewerber in Deutschland aufhält, wurde ebenfalls ins Präsidium gebracht.

Die mutmaßlichen Drogendealer müssen sich nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Rauschgift verantworten. Sie werden noch am heutigen Freitag einem Haftrichter am Amtsgericht Kassel vorgeführt, der über ihren weiteren Verbleib entscheidet.

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