JVA Kassel: Beamter soll mit Drogen und Smartphones im Gefängnis gehandelt haben

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Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Kassel I wird verdächtigt, Drogen und Smartphones ins Gefängnis geschmuggelt zu haben. Dabei sollen im ein ehemaliger und ein aktuell Gefangener der JVA geholfen haben.

Deswegen ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Kassel gegen drei männliche Personen, wie Andreas Thöne, Sprecher der Staatsanwaltschaft, bestätigt. Ermittelt wird wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Ein Strafgefangener der Justizvollzugsanstalt Kassel I steht anfänglich in Verdacht unter Mitwirkung eines JVA-Bediensteten sowie eines ehemaligen Strafgefangen Betäubungsmittel sowie Mobiltelefone in die Justizvollzugsanstalt eingebracht zu haben.

Der 50-jährige Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt soll zudem Smartphones ins Gefängnis geschmuggelt haben. Da ferner der Bedacht besteht, dass der beschuldigte Justizvollzugsbedienstete für seine Mithilfe entlohnt wurde, wurden die Ermittlungen auf den Vorwurf der Bestechlichkeit und Bestechung ausgeweitet.

"Gerichtlich angeordnete Durchsuchungsmaßnahmen auch in den Privaträumen des beschuldigten JVA-Bediensteten und des ehemaligen Strafgefangenen wurden bereits vollstreckt", heißt es in einem Statement der Staatsanwaltschaft. Ob dabei auch Drogen gefunden wurden, darüber wollte die Staatsanwaltschaft, mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen, keine Angaben machen.

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