Kassel: Mit Geldwechselbetrug 17 Zehn-Euro-Scheine ergaunert

Bei den beiden Männern soll es sich den Opfern zufolge um Südosteuropäer handeln.

Kassel. Ein bislang unbekanntes Duo hat am Mittwochabend mit einem sogenannten Geldwechselbetrug eine Angestellte eines Geschäfts an der Wilhelmshöher Alle 89 - 91 im Kasseler Stadtteil Mitte getäuscht und so 17 Zehn-Euro-Scheine erbeutet. Die Kasseler Polizei fahndet nun nach den Profidieben, die mit südosteuropäischem Äußeren beschrieben werden. Einer, der einen Bauchansatz hatte, soll ein grünes Hemd getragen haben.

Wie die am Tatort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, betrat zunächst ein Mann gegen kurz nach 18 Uhr das Geschäft im Gebäudekomplex an der Wilhelmshöher Allee, Ecke Schönfelder Straße und sprach die dortige Angestellte in gebrochenem Deutsch an. Der Mann bat 40 10-Euro-Scheine in große Scheine zu wechseln. Beim Zähen und Ablegen der Scheine auf dem Tresen, griff der Unbekannte immer wieder dazwischen. Ihm gelang es mit geschickter Fingerfertigkeit insgesamt 17 Banknoten verschwinden zu lassen. Dies fiel der Angestellten allerdings erst wenig später auf, als sie bereits 400,- Euro in großen Scheinen herausgegeben und der Mann das Geschäft verlassen hatte. Erst als der Geldwechseltrick auffiel, war den anwesenden Angestellten bewusst geworden, dass ein zweiter Mann, der sich zeitgleich im Verkaufsraum aufhielt und eine andere Mitarbeiterin ablenkte, ein Komplize gewesen sein müsste. Er hatte nichts gekauft, nur Fragen zu Produkten gestellt und war kurz nach dem Haupttäter gegangen.

Bei den beiden Männern soll es sich den Opfern zufolge um Südosteuropäer handeln. Nur zu dem Haupttäter konnten weitere Hinweise gegeben werden: Er sei etwa 1,80 m groß, ungepflegt und habe einen leichten Vollbart sowie einen Bauchansatz. Er soll zur Tatzeit ein grünes Hemd getragen haben.

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