Kassel: Schüler demonstrieren für Klimaschutz

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Unzählige Schüler und Aktivisten hatten sich bereits um 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof versammelt, bevor ein großer Umzug durch Kassel für Klimapolitik und Umweltschutz losging.

Global finden heute Schulstreiks mit Demonstrationen von Fridays for Future statt. Für Klimapolitik und Umweltschutz protestierten in diesem Zusammenhang auch unzählige Schüler und Aktivisten in Kassel.

Kassel. Rahmen des globalen Schulstreikes fand am Vormittag eine Demonstration von Fridays for Future statt. Viele Demonstranten versammelten sich bereits um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Kassel. Von dort aus zog der Streikzug auf den Opernplatz, dort finden im Laufe des Tages noch einige Reden und Impulsvorträge auf einer Bühne statt.

Zusammen mit tausenden jungen Menschen in Deutschland und auf der Welt (insgesamt wird in 1077 Städten in 84 Ländern gestreikt) treten Schüler, Studenten, Eltern von Parents4Future Kassel und viele mehr für ein Umdenken der Gesellschaft im Bezug auf Klimapolitik und Umweltschutz ein.

Die jungen Demonstranten am "Fridays for Future" in der Kölnischen Straße, auf dem Weg zum Opernplatz.

Die Aktion soll dabei kein Generationenkrieg sein, sondern ein Appell an die Regierenden der Welt, sich an die bestehenden Umweltschutzabkommen zu halten, die Energiepolitik umweltfreundlicher auszurichten und einen früheren Kohleausstieg als 2038 zu schaffen.

“Es ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie ernst genommen muss. “, sagte Greta Thunberg auf den Klimagipfel in Kattowitz und fasst das Anliegen der Demonstranten gut zusammen. Die Bewegung Fridays for Future folgt dem Beispiel Greta Thunbergs, die mit 16 Jahren schon seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert.

Rund 2000 Schüler demonstrierten am Freitag für einen besseren Klimaschutz.

In Deutschland streiken mittlerweile mehrere zehntausend junge Menschen mit der jungen Schwedin, die zuletzt sogar die Demonstration in Hamburg am 1. März besuchte. “Nach Angaben vieler namhafter Wissenschaftler bleiben uns noch weniger als 20 Jahre Zeit, also meist nochmal das Alter von vielen Fridays for Future-Aktivisten, um etwas zu verändern bevor es zu spät ist, denn die schlimmen Folgen des Menschengemachten Klimawandels, ein Begriff der die Welt in Atem hält, kommen, ob wir wollen oder nicht, dies ist Fakt und nicht erfunden, auch nicht von uns. Wir wollen nicht nur zuschauen, sondern handeln und fordern jeden Freitag ein Umdenken in Politik und Gesellschaft, wenn es sein muss bis 2038, hier auf der Straße ein und sind laut, weil man uns die Zukunft klaut ”, appellierte Viet Hoang Nguyen in seiner Rede bei der Konferenz Bildung Macht Zukunft an der Uni Kassel.

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