Kasseler Disco-Legende Rusteberg ist nicht tot!

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Frank Rusteberg (Mitte) - hier mit Manuel da Costa (li.) und Getränkegroßhändler Christian Kropf in seinem "Kakadu" in der Germaniastraße im Jahr 2007.

Beim Lesen der Tageszeitung dürfte einigen heute morgen das Brötchen im Hals stecken geblieben sein: Vor zwei Jahren sei die Kasseler Szene-Legende Frank Rusteberg in Berlin verstorben. Ein dickes Ding, erfreut sich Rusteberg doch bester Gesundheit.

Kassel. Er steht für das Kasseler Nachtleben und war seiner Zeit weit voraus: Frank Rusteberg (70) schenkte den Kasselern so angesagt Läden wie den "Truthahn", das "Yello" und "Prigogine". Später betrieb er das Herbsthäuschen und zeigte mit dem "Freudenhaus" auf der Holländischen Straße sowie dem "Kakadu" in der Germaniasstraße, dass Kassel auch Berlin kann. Vor einigen Jahren dann zog es ihn in die Hauptstadt, wo er der Szene verbunden blieb: Er managte den Club "Rampe", der in der Tradition der legendären "Bar25" die bekannte, außergewöhnliche Handschrift Rustebergs zeigte.

Autsch! Die HNA berichtet heute morgen, dass Frank Rusteberg vor zwei Jahren verstorben sei.

Nachdem der EXTA TIP bereits über das Ende des Disco-Standorts in der Kaufburg berichtet hatte, schrieb die HNA in ihrem Rückblick auf alte Zeiten in der "Kaufburg" , dass Rusteberg vor zwei Jahren in Berlin verstorben sei. Eine dicke Fehlinformation: Frank Rusteberg feierte vor kurzem seinen 70 Geburtstag. Auch wenn er den legendären Pferdeschwanz, der so viele Jahre durchs Kasseler Nachtleben wippte, nicht mehr trägt: Rusteberg lebt. Und hat auch nicht vor, so schnell etwas daran zu ändern!

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