Kasseler erlebt Hurrikan Irma in Orlando Florida

Ein Kasseler erlebt Hurrikan Irma in Orlando
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Ein Kasseler erlebt Hurrikan Irma in Orlando

Urlaub im Auge von Hurrikan Irma hatte Christopher Brede aus Kassel eigentlich nicht gebucht.

Orlando/Kassel. So hatte sich Christopher Brede seinen Urlaub garantiert nicht vorgestellt. Ruhige Tage in einem Ferienhaus wollte er auf Cocoa Beach in Florida verleben. Doch dann kam Hurrikan Irma.

„Bis Samstag war alles noch recht ruhig, doch dann sind wir nervös geworden“, erzählt Christopher. „Das Haus liegt auf Meereshöhe, und das Risiko wollten wir dann doch nicht eingehen.“ Also packte er die Sachen und brachte sich nach Orlando in Sicherheit.

Ein Kasseler erlebt Hurrikan Irma in Orlando

„Auf den Straßen war zu der Zeit nichts mehr los. Die Flüchtlingswelle war schon weg“, war er froh. Und in Orlando gelang es ihm, eins der letzten Hotelzimmer zu bekommen. Es war schon ein Schock für ihn, als deutlich wurde, dass Irma die Ostküste verschont hatte und stattdessen über die Westküste und über Orlando zieht.

„Aber als der Sturm hier ankam hatte er sich glücklicherweise stark abgeschwächt“, atmete Christopher auf. „Natürlich wurden trotzdem ein paar Bäume umgeknickt, Schilder und Kübel flogen durch die Gegend, das Vorzelt des Hotels wurde zerstört und Teile der Fassade abgerissen“, schildert er, was er aus dem Hotelzimmer sehen konnte.

Wie es im restlichen „Sunshine-State“ aussieht weiss er nicht. „Das Stromnetz ist ausgefallen. W-Lan funktioniert nicht. Das Fernsehen auch nicht. Miami ist natürlich weitaus schlimmer getroffen worden. Hier oben im Norden können wir bald schon wieder das Hotel verlassen." Irma hat mittlerweile nur noch die Stärke eines deutschen Herbststurms.

Christopher Brede wird noch mal zurückfahren zum Ferienhaus. „Sollte es noch bewohnbar sein, werden wir noch eine Woche dort verbringen, dann geht’s zurück nach Deutschland.“ Ausgerechnet mit Air Berlin. Hoffentlich wird das nicht noch unberechenbarer als der Hurrikan.

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