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Kasseler Honigbier erobert Japan und Jägermeister präsentiert seinen neuen Schnaps

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Von: Victor Deutsch, Marcel Ehrig

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Präsentierten den Jägermeister „Manifest“: Miriam Adler von Mast-Jägermeister,  Vito Nicotra aus der King Schulz Bar und André Pintz aus der Imperii Lounge in Leipzig.
Präsentierten den Jägermeister „Manifest“: Miriam Adler von Mast-Jägermeister,  Vito Nicotra aus der King Schulz Bar und André Pintz aus der Imperii Lounge in Leipzig. © Ehrig

In unserer Aufgeschnappt-Rubrik widmen wir uns den neuesten Erfolgen der Craftbee-Gründer, blicken ins "King Schulz" und statten dem Schloss-Menü in der Orangerie einen Besuch ab.

Jägermeister schickt nen neuen Hirsch auf die Lichtung

Weniger Zucker, dafür mehr Kräuter und drei Prozent mehr Alkohol – gelagert in Eichenfässern, was dem Getränk einen gewissen Holz-Geschmack verleiht.

Die Rede ist vom neuen Jägermeister „Manifest“, der am Dienstag in der King Schulz Bar vorgestellt wurde. Miriam Adler von Mast-Jägermeister, André Pintz aus der Imperii Lounge in Leipzig und Vito Nicotra aus der King Schulz Bar präsentierten den 20 geladenen Gästen den weltweit ersten Superpremium-Kräuterlikör. „Der Manifest steht in besonderer Weise für den bewussten Alkoholgenuss“, erklärt André Pintz, „dieser Jägermeister wird ein Jahr lang gelagert, deshalb ist er auch stark limitiert und wird nur in gehobenen Bars erhältlich sein“.

 Jede Menge Jägermeister-Drinks gab es dann auch im Anschluss, beim sogenannten Brettwechsel, bei dem André Pintz zusammen mit Vito Nicotra hinterm Tresen stand und die Jägermeister-Herzen höher schlagen ließ.

Craftbee goes Japan

Für die kleine nordhessische Biermanufaktur, die seit 2015 unter der Marke craftBEE Honigbiere mit Kasseler Honig herstellt ist das ein toller Erfolg: Die Kasseler Brauspezialität hat ihren Weg nach Japan gefunden und wird dort als bislang erstes und einziges Honigbier überhaupt auf den Markt kommen.

 Auf der Craftbier Messe in Mainz kam der Kontakt mit einem japanischen Importeur zustande, der vom Geschmack sehr angetan war. Muster gingen nach Japan und bald kam von der Zentrale in Nagoya das Signal: Ja, das wollen wir! Nach einem Vierteljahr waren alle erforderlichen Bescheinigungen und Siegel beisammen und die erste Sendung durfte auf die Reise gehen.

Fünf Wochen werden die Flaschen auf dem Schiff unterwegs sein und Mitte April soll es in Japan in den Läden stehen. CraftBee ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtimkers Michael Hertweck und des Braumeisters Sascha Nicolai. Ihre Honigbiere Amber Honey und Golden Honey wurden vielfach ausgezeichnet. Nähere Informationen unter www.craftbee.de.

Für den japanischen Markt war ein Zulassungsverfahren mit aufwendigen Tests und Analysen notwendig – denn  es gab bisher noch keinen Präzedenzfall in Sachen Honigbier. Es musste eigens für diese Bierspezialität eine neue Verkehrsbezeichnung geprägt werden.
Für den japanischen Markt war ein Zulassungsverfahren mit aufwendigen Tests und Analysen notwendig – denn  es gab bisher noch keinen Präzedenzfall in Sachen Honigbier. Es musste eigens für diese Bierspezialität eine neue Verkehrsbezeichnung geprägt werden. © Craftbee

Stelldichein der Spitzenkräfte

Es waren ja nun die beiden wichtigsten Termine für die Branche, die da in den nächsten Tagen bevorstanden: Bei der „ProWein“ in Düsseldorf und der „internorga“ in Hamburg tummelt sich die Szene, sammelt Inspirationen und pflegt Kontakte. Doch bevor sich Winzer Christoph Hammel, Koch Christoph Brand, Dessertkünstler Christian Bach oder der Schweizer Käse-Sommelier Roland Lobsiger auf den Weg machten, kamen sie zunächst in die Orangerie. Hausherr Dominik Hübler hatte sie für das zweite Schloss-Menü verpflichtet – und die 200 begeisterten Gäste dankten es mit Applaus. „Wir haben 1020 Teller heute abend geschickt – und kein Gang hat länger als sechs Minuten gebraucht, bis er bei allen Gästen war“, zollte Hübler nicht nur der prominent vergrößerten Küchencrew, sondern auch dem Service größten Respekt. „Viele Gäste haben gleich für das nächste Jahr reserviert“, freut sich Hübler. Dann wird man an zwei Tagen (3. und 4. März) tafeln. Und auch die beiden ersten großen Namen stehen fest: Wolfgang Müller (gerade mit „Wurst & Küche“ für den WorldCookbock-Award nominiert) und Erik Arnecke, sternedekorierter Küchenchef des Gourmetrestaurants Philipp Soldan in der „Sonne Frankenberg“ kochen mit am Menü.

Kreierten ein wunderbares Schloss-Menü für 200 Gäste in der Orangerie: Hausherr Dominik Hübler (4. v.re.) mit Daniel Werner, Christoph Hammel, Roland Lobsiger, Marius Dölle,  Christoph Brand, Christian Bach und Max Ullrich.
Kreierten ein wunderbares Schloss-Menü für 200 Gäste in der Orangerie: Hausherr Dominik Hübler (4. v.re.) mit Daniel Werner, Christoph Hammel, Roland Lobsiger, Marius Dölle,  Christoph Brand, Christian Bach und Max Ullrich. © Soremski

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