Kasseler Markthalle: Verhandlungen mit Sprengwerk gehen weiter

Um 18.15 Uhr endlich Erleichterung: Mit knapper Mehrheit hat der Rat den Auftrag erteilt, die Verhandlungen mit Sprengwerk über den Erbbaurechtsvertrag aufzunehmen

Sie wollten alle dabei sein, wenn die Stadverordnetenversammlung der Stadt Kassel über die Zukunft der Markthalle entscheidet, doch dafür reichten die Plätze auf der Empore nicht. Viele Markthändler zitterten zuhause am Telefon. Um 18.15 Uhr endlich die Erleichterung: Mit knappster Mehrheit (1 Stimme) hat der Rat den Auftrag erteilt, die Verhandlungen mit Sprengwerk über den Erbbaurechtsvertrag aufzunehmen. Die Situation war klar: Fast alle Parteien hatten zugestimmt, ein geschlossenes Bieterverfahren durchzuführen, um die Zukunft der Markthalle und des Marktgeschehens zu sichern. Das wurde in zwölf Punkten umfangreich festgelegt. Nötig war das Verfahren geworden, weil die Markthallen GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Andreas Mannsbart, nur ein völlig unzureichendes Konzept für die Zukunft des Marktes vorgelegt hatte, das keine Zustimmung gefunden hatte. Gewinner der Ausschreibung war das Architektenbüro Mannsbarth. Auch die Marktbeschicker hatten sich an dem Verfahren überaschend beteiligt und legten erneut ein Konzept vor, dass keine Zustimmung gefunden hat. Obwohl in der Ausschreibung klar festgelegt worden war, dass die Stadt sich an der Finanzierung des Konzepts nicht beteiligen wird, fand sich wieder eine Millionensumme aus dem Bereich. In der Zwischenzeit war immer mehr Marktbeschickern klar geworden, dass das Sprengwerk-Konzept die Zukunft der Markthalle sichern würde. An der letzten Informationsveranstaltung des Architektenbüros Sprengwerk nahmen 34 Marktbeschicker teil.

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