Kasseler Restaurant Pfeffermühle lud zur Weinreise durch Europa

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Nahmen die Gäste im Restaurant Pfeffermühle mit auf eine kulinarische Weinreise durch Europa: (v.li) Wein-Experte Michael Höfel (Schlumberger), Restaurantleiterin Kristina Feuchter, Küchenchef Fritz Wimmer, Ralf Gude und Hoteldirektor Carsten Ragnit.

Eine Weinreise durch Europa stand auf dem kulinarischen Kalender des Kasseler Traditionshauses Gude.

Kassel.  Im Restaurant Pfeffermühle begrüßte Hoteldirektor Carsten Ragnit die interessierten Gäste – und wagte eine Vorschau aufs laufende Jahr: „Wir werden uns konzeptionell und strukturell neu aufstellen.“ Er, der nach 15 Monaten „nun richtig in Kassel angekommen ist“, versprach: „Worauf Sie sich auch in Zukunft stets verlassen können ist die kulinarische Qualität“.

Und für die sorgte Küchenchef Fritz Wimmer mit seinem Team in handwerklicher Perfektion und mit kreativer Finesse. Von Deutschland (Sylter Royal, Nordsee-Seezunge und Kammmuschel) ging es über Frankreich (Schaumsüppchen vom schwarzen Trüffel aus dem Perigord) und Italien (Gelackte Wachtelbrust in gebratener Artischocke) nach Spanien (Filet vom schwarzen Eichelschwein im Pinienkernmantel mit Kerbelknollenmark, Pilzen und Gartengemüse) um den Abend in Portugal (Schattenmorellen in der Haselnuss-Ganache mit Krokant und Caramelglacé) zu beschließen.

Wein-Experte Michael Höfel vom Haus Schlumberger hatte aus dem großen Handels-Portfolio die besten Tropfen der europäischen Weinregionen ausgewählt – und würzte sie mit Anekdoten und Fachwissen über die einzelnen Weingüter und ihre Tropfen. Er, der früher ein Sterne-Restaurant am Tegernsee leitete, hat schließlich alle am Abend präsentierten Weingüter selbst besucht. Der Rote aus dem Burgund hat seine Klasse demnach nicht von ungefähr: „Das Weingut Joseph Drouhin ist eines der wenigen, die noch eigene Küfer beschäftigt“, informierte Höfel über die Besonderheit.

Und auch einen Ausblick auf die 2018er-Weine wagte er: „Der Jahrhundert-Sommer hat dem Wein viel Zucker beschert – da ist Winzerkunst gefordert, diese nachzusäuern. Wer das nicht gut beherrscht, hat am Ende nur ,breite’ Weine.“ Die würde man bei Gude wohl nicht auftischen, wenn im kommenden Jahr vielleicht auch ein 2018er-Tropfen beim exklusiven Weinmenü eingeschenkt wird.

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