Kasseler Teams räumen beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ kräftig ab

„Wie Genmutationen unseren Geschmackssinn steuern“ erforschten Jessica Grabowski (19, rechts), Kassel, Annalena Bödiker (19, links), Ahnatal und Felicia Walter (19, Mitte), Grebenstein – alle von der Kasseler Jacob-Grimm-Schule. Sie wurden mit dem Bundessieg in Biologie sowie dem Sonderpreis der (deutschen) Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet. Die drei befassten sich mit der verschieden intensiven Geschmackswahrnehmung des Bitterstoffs Phenylthiocarbamid, der etwa in Rosenkohl enthalten ist. Zum ersten Mal konnte die Auswirkung sehr seltener Genvarianten auf den Geschmackssinn in großangelegten Untersuchungen an Menschen analysiert werden. Sie entdeckten die weitere, bislang unbekannte genetische Variante des Halbschmeckers und haben ihre Ergebnisse anhand von Computermodellen der Varianten der Geschmacksrezeptoren belegt. Es gelang ihnen, eine Erklärung zu entwickeln, wie die verschiedenen Rezeptoren den Geschmack in unseren Geschmackszellen steuern. Ihre Ergebnisse können als Grundlage zu einer genetischen Untersuchung für eine individuelle Ernährung zur Krebsprävention dienen.
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„Wie Genmutationen unseren Geschmackssinn steuern“ erforschten Jessica Grabowski (19, rechts), Kassel, Annalena Bödiker (19, links), Ahnatal und Felicia Walter (19, Mitte), Grebenstein – alle von der Kasseler Jacob-Grimm-Schule. Sie wurden mit dem Bundessieg in Biologie sowie dem Sonderpreis der (deutschen) Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet. Die drei befassten sich mit der verschieden intensiven Geschmackswahrnehmung des Bitterstoffs Phenylthiocarbamid, der etwa in Rosenkohl enthalten ist. Zum ersten Mal konnte die Auswirkung sehr seltener Genvarianten auf den Geschmackssinn in großangelegten Untersuchungen an Menschen analysiert werden. Sie entdeckten die weitere, bislang unbekannte genetische Variante des Halbschmeckers und haben ihre Ergebnisse anhand von Computermodellen der Varianten der Geschmacksrezeptoren belegt. Es gelang ihnen, eine Erklärung zu entwickeln, wie die verschiedenen Rezeptoren den Geschmack in unseren Geschmackszellen steuern. Ihre Ergebnisse können als Grundlage zu einer genetischen Untersuchung für eine individuelle Ernährung zur Krebsprävention dienen.
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Jule Thaetner (Elisabeth-Knipping-Schule) belegte den fünften Platz beim Bundesfinale im Fachgebiet Biologie. Die üblichen Methoden  der  Brustkrebsdiagnose sind mit  einer hohen Strahlenbelastung verbunden. Jule Thaetner begründet ein Verfahren  zur  Früherkennung  von  Brustkrebs mittels Wärmebildaufnahmen durch den Energiestoffwechsel von Krebszellen und testet es in einer großangelegten klinischen Studie  im Vergleich zu klassischen  Verfahren der Brustkrebsdiagnostik.
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Lena Kemper (18, rechts), aus Staufenberg, Gyulten Mangova (17, links) aus Kassel und Luisa Gagalik (18, Mitte) aus Vellmar (alle Jacob-Grimm-Schule) erhielten im Fachgebiet Chemie  den Sonderpreis für  eine  besondere  Entwicklung  auf  dem  Gebiet  der  chemischen Nanotechnologie, dotiert mit 1.000 Euro. Die Schülerinnen haben die Synthese von Platin- und Goldnanopartikel auf chemischem Weg durchgeführt, verglichen und optimiert. Dabei wurden Form, Größe und Anzahl der Partikel mittels Elektronenspektroskopie und Absorptionsspektren ermittelt. Für  die  Herstellung  ihrer  Partikel  haben  sie  drei  verschiedene  Reduktions-  und Stabilisationsmittel  eingesetzt  sowie  andere  Mengenverhältnisse  verwendet.  Dadurch konnten sie die Größen der Nanopartikel bestimmen. Das ermöglichte ihnen, einen eigenen  Katalysator zu bauen und ihn mit den bisherigen Typen zu vergleichen. Ergebnis: Der von ihnen  mit  Nano-Platin  beschichtete  Katalysator  ist  sogar  auch  bei  kalten  Temperaturen hochgradig wirksamer als herkömmliche Typen.
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Engelsburgschüler Jochan Brede (16, rechts) aus Großenritte, der Fuldataler Tristan Brechtken (16, links) von der Herderschule und der Baunataler Jannik Meyer (16, Mitte), von der Jacob-Grimm-Schule erhielten im Fachgebiet Physik den Sonderpreis der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung für eine herausragende Arbeit, dotiert mit 1.500 Euro. Aufwändige Messreihen zum Flimmern des Laser-Lichtes ermöglichen, den Einfluss der Oberfläche der beleuchteten Körper zu untersuchen und die Zusammenhänge an einer Simulation der Lichtausbreitung zu überprüfen. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum von Anwendungen: Erstmalig können Oberflächenstrukturen, kleinste Temperaturänderungen und die innere Struktur eines Materials gleichzeitig aus großem Abstand analysiert werden.
„Wie Genmutationen unseren Geschmackssinn steuern“ erforschten Jessica Grabowski (19, rechts), Kassel, Annalena Bödiker (19, links), Ahnatal und Felicia Walter (19, Mitte), Grebenstein – alle von der Kasseler Jacob-Grimm-Schule. Sie wurden mit dem Bundessieg in Biologie sowie dem Sonderpreis der (deutschen) Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet. Die drei befassten sich mit der verschieden intensiven Geschmackswahrnehmung des Bitterstoffs Phenylthiocarbamid, der etwa in Rosenkohl enthalten ist. Zum ersten Mal konnte die Auswirkung sehr seltener Genvarianten auf den Geschmackssinn in großangelegten Untersuchungen an Menschen analysiert werden. Sie entdeckten die weitere, bislang unbekannte genetische Variante des Halbschmeckers und haben ihre Ergebnisse anhand von Computermodellen der Varianten der Geschmacksrezeptoren belegt. Es gelang ihnen, eine Erklärung zu entwickeln, wie die verschiedenen Rezeptoren den Geschmack in unseren Geschmackszellen steuern. Ihre Ergebnisse können als Grundlage zu einer genetischen Untersuchung für eine individuelle Ernährung zur Krebsprävention dienen. 
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„Wie Genmutationen unseren Geschmackssinn steuern“ erforschten Jessica Grabowski (19, rechts), Kassel, Annalena Bödiker (19, links), Ahnatal und Felicia Walter (19, Mitte), Grebenstein – alle von der Kasseler Jacob-Grimm-Schule. Sie wurden mit dem Bundessieg in Biologie sowie dem Sonderpreis der (deutschen) Neurowissenschaftlichen Gesellschaft e.V, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet. Die drei befassten sich mit der verschieden intensiven Geschmackswahrnehmung des Bitterstoffs Phenylthiocarbamid, der etwa in Rosenkohl enthalten ist. Zum ersten Mal konnte die Auswirkung sehr seltener Genvarianten auf den Geschmackssinn in großangelegten Untersuchungen an Menschen analysiert werden. Sie entdeckten die weitere, bislang unbekannte genetische Variante des Halbschmeckers und haben ihre Ergebnisse anhand von Computermodellen der Varianten der Geschmacksrezeptoren belegt. Es gelang ihnen, eine Erklärung zu entwickeln, wie die verschiedenen Rezeptoren den Geschmack in unseren Geschmackszellen steuern. Ihre Ergebnisse können als Grundlage zu einer genetischen Untersuchung für eine individuelle Ernährung zur Krebsprävention dienen.

Seit 2014 haben Teams des Schülerforschungszentrums Nordhessens beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" sieben Bundessiege (Physik, Technik, Geo- und Raum, Biologie), acht weitere Platzierungen und über 15 Sonderpreise erzielt. Das sind allein bei Jugend forscht etwa 30 bundesweite Auszeichnungen, zu denen noch viele andere hinzukommen.

Kassel. Die Sieger des 53. Bundesfinales von Jugend forscht stehen fest: Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., hat am Sonntag in Darmstadt Deutschlands beste Jungforscher und ihre herausragenden Leistungen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet. Das Schülerforschungszentrum Nordhessen war mit zehn Jugendlichen und vier Projekten am Start. „Mit einem Bundessieg, einer weiteren Platzierung und drei Sonderpreisen waren wir wieder ungewöhnlich erfolgreich!“, sagt Klaus-Peter Haupt, Leiter des Schülerforschungszentrums Nordhessen SFN. Bei der Siegerehrung im darmstadtium gratulierte Anja Karliczek den Preisträgern und ermutigte sie dazu, weiter für ein besseres Leben in Deutschland und der Welt zu forschen: „Ich gratuliere allen Preisträgern von Herzen zu ihren herausragenden wissenschaftlichen Leistungen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Talent, Wissensdurst und Schaffenskraft in unseren Nachwuchswissenschaftlern steckt. Wir brauchen in Deutschland junge Menschen, die den Mut haben, Neues zu denken. Menschen, die Ideen und den festen Willen haben, daraus etwas Gutes für jeden Bürger unserer Gesellschaft zu schaffen. Ich freue mich für jeden Einzelnen der Preisträger. Sie haben den vollen Rückenwind unseres Landes, um ihren vielversprechenden Weg in der Wissenschaft und Forschung mutig voranzugehen.“ Der diesjährige Bundeswettbewerb, an dem 182 Jungforscher mit 105 Projekten teilnahmen, wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck, das in diesem Jahr 350-jähriges Jubiläum feiert. „Erfolgreiche Wissenschaftler sollte man feiern wie Rockstars. Deshalb war es uns auch eine Freude, das diesjährige Jugend forscht Finale auszurichten und den Besten der Besten eine Bühne zu bieten. Ich bin begeistert von den großartigen Ideen, die die Teilnehmer in den letzten Tagen präsentiert haben“, sagte Dr. Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck sowie Bundespatenbeauftragter.

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