Kater „Socke“ ist nach 400 Kilometer-Odysee quer durch Deutschland wieder beim Bruder

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Wieder vereint: Der zweijährige Kater Socke und sein Bruder Fiete.

Sieben Monate nach dem Verschwinden ihres Katers konnten die Familie sie ihre geliebte Samtpfote zum Glück wieder in ihre Arme schließen. Und das nur, weil Familie Spiegelberg ihn gechipt hatte.

Guxhagen. Das haute die Besitzer wirklich aus den Socken: Sieben Monate nach dem Verschwinden ihres Katers Socke konnten sie ihre geliebte Samtpfote zum Glück wieder in ihre Arme schließen. Und das nur, weil Familie Spiegelberg ihn gechipt hatte.

„Ich hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass wie ihn wiedersehen.“, so Daniela Spiegelberg. Der schwarz-weiße Kater stammt aus Brunsbek in der Nähe von Hamburg. Hier lebte der zweijährige Kater mit seinem Bruder Fiete bei der Familie Spiegelberg. Doch am 2. März kam Socke, der Freiläufer ist, plötzlich nicht mehr nach Hause.

Überglücklich: Nach sieben Monaten hat Daniela Spiegelberg ihren Kater wieder

Es begann eine Suchaktion, jedoch ohne Erfolg. Da die Familie des Öfteren beobachtete, wie Socke aus dem Motorraum gekrochen kam, verstärkte sich die Vermutung, dass er bei einer Fahrt nach Bad Harzburg als blinder Passagier mitgefahren war. Nun verstärkte die Familie ihre Suche. So wurde auch Tasso – das Suchregister für entlaufene Tiere – benachrichtigt. Mit Plakaten, die in Brunsbek und Umgebung aufgehangen wurden, wurde nach Socke gesucht. Doch erst Ende Oktober sollte die Odyssee von Socke ihr Ende finden.

Die Guxhagener Katzenhilfe erhielt einen An-ruf aus dem Guxhagener Ortsteil Ellenberg von der Familie Gebhardt, dass ein herrenloser Kater seit Tagen immer wieder auf dem Grundstück nach Futter suche. Vor Ort stellte sich heraus, dass Socke gechipt war. „Dann ging alles ganz schnell“, berichtet Dieter Büchling von der Guxhagener Katzenhilfe. Tasso wurde informiert, die dann sofort die Besitzer von Socke benachrichtigten.

Im Motorraum zu sehen: Katzenhaare.

 „Da war die Freude in Brunsbek natürlich sehr groß und die Familie machte sich gleich am nächsten Morgen auf den Weg nach Guxhagen, um ihren geliebten Kater abzuholen. „Dieser Erfolg war nur möglich, weil bei Socke ein Chip implantiert war.“ In diesem Zusammenhang werden alle Katzenhalter darauf hingewiesen, wer es noch nicht getan hat, bei ihren Samtpfoten vom Tierarzt einen Chip setzen zulassen, damit ein entlaufenes Tier nach dem Auffinden wieder schnell seinen Besitzern zugeführt werden kann. „Wichtig: Die Registrierung bei Tasso, denn sonst nützt der Chip nix und erspart so sehr viel Tierleid.“

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