Kitas in Kassel öffnen mit eingeschränktem Regelbetrieb

Antje Kühn (Leiterin des Amts Kindertagesbetreuung), Sandra Hartwigsen (Fachbereichsleitung der Kindertagesstätten bei der AKGG GmbH), Sarah Friedrich (Leiterin der Kita Menzelstraße) und Jugenddezernentin Ulrike Gote freuen sich, dass die Kitas ab Dienstag, 2. Juni, wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.
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Antje Kühn (Leiterin des Amts Kindertagesbetreuung), Sandra Hartwigsen (Fachbereichsleitung der Kindertagesstätten bei der AKGG GmbH), Sarah Friedrich (Leiterin der Kita Menzelstraße) und Jugenddezernentin Ulrike Gote freuen sich, dass die Kitas ab Dienstag, 2. Juni, wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.

Am Dienstag, 2. Juni, beginnt der eingeschränkte Regelbetrieb in den städtischen Kitas und den Kitas der freien Träger in Kassel.

Kassel. "Nach den ersten beiden Phasen des Kita-Betriebs in Zeiten von Corona, der Notbetreuung und der erweiterten Notbetreuung, folgt nach dem Pfingstwochenende der eingeschränkte Regelbetrieb als dritte Phase zur Öffnung der Kitas in Kassel", freut sich Jugenddezernentin Ulrike Gote über die Erleichterungen für viele Kinder und Familien.

"Wir haben das Ziel, möglichst vielen Kindern wieder die Begegnung mit Gleichaltrigen und Förderung in den Kitas zu ermöglichen. Trotzdem wird die Abwägung zwischen Infektionsschutz, räumlichen und personellen Möglichkeiten der einzelnen Kitas und diesem Ziel noch Grenzen setzen", erläuterte Gote. "Wir werden leider noch nicht alle Kinder zu den gewohnten Betreuungszeiten wieder aufnehmen können." Notbetreuung steht weiterhin zur Verfügung Die Hessische Landesregierung hat in Abstimmung mit den hessischen Kommunen per Verordnung geregelt, dass weiterhin die Plätze für die Notbetreuung zur Verfügung stehen. Dies betrifft

Familien, in denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet und der andere Elternteil ebenfalls berufstätig ist, Kinder berufstätiger Alleinerziehender, Kinder, bei denen die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung durch das Jugendamt angeordnet wurde, Kinder mit einer Behinderung und Kinder, bei denen ein besonderer Härtefall besteht (darunter fallen insbesondere Kinder psychisch kranker Eltern und Kinder aus Familien mit erzieherischen Hilfen).

"Ab dem 2. Juni werden dann die Kinder betreut, die kurz vor der Einschulung stehen und Kinder, die einen besonderen Sprachbedarf haben", führt Antje Kühn, Amtsleiterin Kindertagesbetreuung, weiter aus. "Zusätzlich wird jede Kindertagesstätte in Kassel ermitteln, wie viele freie Plätze darüber hinaus angeboten werden können." Stadträtin Gote stellt abschließend fest: "Die freien Träger und unsere städtischen Kitas sind gut vorbereitet auf den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Einrichtungen haben Hygienepläne vorbereitet und angepasste Betreuungskonzepte entwickelt. Die Kinder werden in den kommenden Wochen in den Kasseler Kitas gut aufgehoben sein. Unsere Erzieherinnen und Erzieher freuen sich sehr auf die Kinder. Mein Dank und Respekt gilt den Familien, die in der Zeit der Schließung und Notbetreuung die zusätzlichen Belastungen gemeistert und viel geleistet haben."

Gote: Hoffe auf nächsten Schritt zur vollständigen Öffnung in einigen Wochen "Ich hoffe sehr, dass wir in einigen Wochen auch den nächsten Schritt zur vollständigen Öffnung der Kitas gehen werden können. Alle Kitas in Kassel und auch die Tageseltern haben in den letzten Wochen mit viel Engagement und Kreativität Kinder und Familien durch diese Zeit begleitet. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz bedanke ich mich im Namen der Stadt Kassel ganz ausdrücklich", sagte Gote.

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