Für kleine Katharina: 714 potentielle Lebensretter gefunden

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Überreichten 350 Euro als Spende vom Verein an Katharina Kranz von der Initiativgruppe: Markus Menger (li.) und Eike Knipp vom TSV 1892 Heiligenrode Handball.

Für die erkrankte Katharina aus Bad Emstal konnten am Wochenende 714 potentielle Lebensretter gefunden werden.

Kassel.  Schon um kurz vor 10 Uhr morgens standen die ersten Spender am vergangenen Samstag im Foyer des Lohfeldener Bürgerhauses und wollten sich für die Deutsche Knochenmarksspenderdatei (DKMS) registrieren lassen (hier zum Artikel). Los ging es nach der Einweisung der rund hundert freiwilligen Helfer um kurz vor 11 und es sollten bis 15 Uhr 714 neue potentielle Lebensretter in die Kartei aufgenommen werden. Viele hatten sich im Vorfeld informiert, einige kamen spontan, wie etwa ein Herr, der den Aufruf im Radio hörte und spontan von der Autobahn abfuhr und zur Registrierung vorbeikam.

Spontan von der Autobahn abgefahren

Halfen mit: Die Feuerwehr Lohfelden, die die Schirmherrschaft der Aktion übernommen hatte.

Es gab jedoch auch einige Besucher, die zwar schon registriert waren, sich jedoch mit Spenden am umfangreichen Kuchenbuffet verköstigten. Knapp 9.000 Euro kamen allein an diesem Tag in die Spendenkasse, das Konto für die Aktion bleibt noch ein halbes Jahr geöffnet (siehe Info-Kasten). Bis alle Daten in die riesige Spenderbank eingetragen und mögliche Treffer ausgewertet sind, können noch einige Woche vergehen. Dann wird sich zeigen, ob für die kleine Katharina aus Bad Emstal ein Lebensretter gefunden werden konnte. Wie der Zufall so spielt, bekam just am Samstag Initiativgruppenmitglied Tim Kranz einen Anruf der DKMS, dass er als potentieller Spender in Frage kommt. Im Frühjahr sollen ihm Stammzellen entnommen werden.

Spender werden

Wer sich ebenfalls registrieren lassen möchte, kann sich hier ein Typisierungsset bequem nach Hause bestellen. Wer noch Geld spenden möchte, kann dies tun: DKMS, Kasseler Bank, IBAN DE13 5209 0000 0003 9505 30, Verwendungszweck: Katharina.

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