Die Kö-Tram rollt durch Kassel - nur nicht in den Ferien

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Präsentierten die Baustellen-Straßenbahn (v.li.): Christof Nolda (Stadtbaurat), Dirk Stochla (Stadtrat), Walter Bien (Bereichsleiter Marketing, Vertrieb und Produktmanagement bei der KVG), Gunther Gaedtke (Leitung Planung und Bauüberwachung, Städtische Werke Netz + Service GmbH) und Alexander Wild (Vorsitzender der City Kaufleute).

Eine besondere Straßenbahn rollt im Sommer durch Kassel und ein besonderes Tanzprojekt mischt die Kulturszene auf.

Kassel. Mit dem Baustart direkt nach Ostern hat das umfangreiche Baujahr in der Oberen Königsstraße begonnen. Mit den Arbeiten sind nur geringe Einschränkungen in der Fußgängerzone verbunden. Gebaut wird in kurzen Abschnitten, die schrittweise durch die Königsstraße wandern. „Alle Geschäfte und Adressen sind problemlos erreichbar, es bleiben breite Gehwege vorhanden und auch die Straßenbahn fährt normal“, teilt Gunther Gaedtke (Leitung Planung und Bauüberwachung, Städtische Werke Netz + Service GmbH) mit. Unter den Bahnen ist auch eine besondere: Die Agentur Machbar gestaltete mit der großzügigen Unterstützung der KVG für die kommenden zwei Jahren eine Straßenbahn. „Diese wird auf den Umbau der Königsstraße hinweisen und für die Erreichbarkeit der City werben – außerdem wird sie auf Veranstaltungen hinweisen, die in der Innenstadt stattfinden“, freut sich Alexander Wild vom Vorstand der City-Kaufleute über die rollende Kommunikationsfläche.

Denn Information ist wichtig: Die intensivste Bauphase des Jahres folgt dann in den Sommerferien. Im gesamten Verlauf der Fußgängerzone zwischen der Fünffensterstraße und der Kreuzung Am Stern wird in dieser Zeit gearbeitet. Die Straßenbahnen fahren in den Sommerferien über den Ständeplatz. Mitte Oktober 2018 ist dann eine Seite der Oberen Königsstraße vollständig fertig gestellt. Die Casseler Herbstfreyheit und der Weihnachtsmarkt können ohne städtische Baustellen stattfinden. Im Jahr 2019 folgt die andere Straßenhälfte.

Tanzszenen im Wilden Westen

Kassel. Seit vielen Jahren bereichern henß + kaiser mit ihren Tanzprojekten die Kasseler Kultur- und Tanzszene. Das aktuelle Stück spielt mit dem Western-Genre. Die Szenen spielen im Saloon, auf der Landstraße oder in der Prärie. Vom Bühnenbild über die Requisiten bis zur Choreografie und musikalischen Umrahmung hat das Duo – Mirjam Henß und Birgit Kaiser – ergänzt durch Evelin Stadler und Axel Kretschmer alles selber entwickelt und gestaltet.

Bei der Spendenübergabe im Kulturhaus Dock 4 (v.li.): Axel Kretschmer, Evelin Stadler, Jörg Hoefer (Bühnenbild), Mirijam Henß und Burkhard Weinbrenner (Volksbank Kassel Göttingen).

„Die aktuelle Produktion überzeugt durch die unterschiedlichen Szenen, die mit vielen Details und witzigen Überraschungen gespickt sind. Kinder und Erwachsene haben ihren Spaß und müssen beim Ritt durch den Wilden Westen gut aufpassen, um die vielen Zitate und humorvollen Einwürfe nicht zu verpassen“, sagt Burkhard Weinbrenner aus der Marketing-Abteilung der Volksbank Kassel-Göttingen. Er hatte zum Termin im Kulturhaus Dock 4 mehr als nur gute Wünsche dabei: einen Scheck über 2.600 Euro gab’s dazu. Weitere Vorstellungen sind in der Halle des Dock 4 am Samstag, 14. April, um 17 Uhr sowie am Sonntag, 15. April, um 11 Uhr zu sehen.

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