Künstlerische Leitung der documenta 15 in Kassel: Findungskommission steht!

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Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, Aufsichtsratsvorsitzender der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, und die designierte documenta-Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann präsentierten eine hochkarätig besetzte  Findungskommission, die bis Anfang 2019 eine künstlerische Leitung für die 15. Ausgabe der documenta zu benennen hat, die als weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt.

Die Vorbereitungen für die documenta 15, die vom 18. Juni bis 25. September 2022 in Kassel stattfinden wird, gehen weiter voran: Jetzt wurde ein wichtige Weichenstellung auf der Suche nach dem neuen künstlerischen Leiter/der Leiterin getätigt: Die Mitglieder der Findungskommission wurden benannt.

Kassel. Die Liste umfasst acht Namen. Hochkaräter aus der Kunst- und Museen-Szene. Die Mitglieder der Findungskommission stammen aus der ganzen Welt. Sie werden gemeinsam die Auswahl der künstlerischen Leitung für die documenta 15 in Kassel treffen:

• Ute Meta Bauer, Gründungsdirektorin Centre for ContemporaryArt, Singapur

• Charles Esche, Direktor Van Abbemuseum Eindhoven, Niederlande

• Amar Kanwar, Künstler, Neu Delhi, Indien

• Frances Morris, Direktorin Tate Modern London, Großbritannien

• Gabi Ngcobo, Kuratorin 10. Berlin Biennale 2018, Südafrika

• Elvira Dyangani Ose, Kuratorin Creative Time, New York, USA (ab September 2018 Direktorin The Showroom, London, Großbritannien)

• Philippe Pirotte, Rektor Staatl. Hochschule für Bildende Künste – Städelschule Frankfurt/M., Deutschland (Belgien)

• Jochen Volz, Direktor Pinacoteca do Estado de São Paulo, Brasilien

Aufgabe der auf Vorschlag der designierten Generaldirektorin Dr. Sabine Schormann besetzten Findungskommission wird es nun sein, bis Anfang 2019 eine künstlerische Leitung für die 15. Ausgabe der documenta zu benennen, die als weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst gilt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle, zeigte sich erfreut, dass die documenta 15 nun Fahrt aufnehmen wird: „Die documenta ist als globales Forum der Gegenwartskunst unverzichtbar und als Vermächtnis Arnold Bodes gleichzeitig ein imageprägender Schatz für Kassel. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, für die Suche nach der künstlerischen Leitung der documenta 15 eine hochkarätig besetzte, internationale Findungskommission zu gewinnen. Noch dazu liegen wir voll im Zeitplan. Mein besonderer Dank gilt Dr. Sabine Schormann, die ganz maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorbereitet hat, obwohl sie ihre Tätigkeit als Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH erst zum 1. November 2018 in Kassel aufnimmt.“

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Hessens Kunst- und Kulturminister Boris Rhein schließt sich dem Dank an Frau Dr. Sabine Schormann an, schon vor Beginn ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin maßgeblich die Berufung der Findungskommission vorzubereiten. „Dass sich die documenta in Kassel als eine der bedeutendsten und international bekanntesten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst weltweit Anerkennung erworben hat, können wir mit Stolz feststellen. Für die Stadt Kassel und das Land Hessen ist dieser hohe Anspruch zugleich Verpflichtung, auch in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass eine solche ambitionierte Ausstellung gelingen kann, dass Voraussetzungen geschaffen werden, dass der von der Findungskommission ausgewählte künstlerische Leiter dieses auch realisieren kann. Dieser Anspruch ist aber auch Verpflichtung und Ansporn insbesondere für die zukünftige künstlerische Leitung. Die documenta ist ideal geeignet, um aus der Kenntnis der Geschichte mutig in die Zukunft zu blicken.“

„Die große Expertise, breite Vernetzung in den Kosmos der zeitgenössischen Kunst und die unterschiedlichen künstlerischen und kuratorischen Haltungen der Mitglieder stimmen mich zuversichtlich, dass es gelingen wird, bis Anfang nächsten Jahres eine überzeugende Kuratorenpersönlichkeit berufen zu können“, sagte Dr. Sabine Schormann. „Ich persönlich bin sehr gespannt, wohin die Reise gehen wird, und ob im Zentrum der d 15 eher Fragen der Teilhabe und Partizipation, der interkulturellen Vernetzung, der Performanz und des Diskurses, der digitalen Medien oder des Umgangs mit dem öffentlichen Raum stehen werden, um nur einige denkbare Ausrichtungen zu nennen.“

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