Kulinarischer Zuwachs in Kassel: „Mondi“-Restaurant bald dauerhaft

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Möchte im April (wenn es die Corona-Regeln erlauben) in der Wilhelmshöher Allee 34 das Mondi“ eröffnen:  Pelle Kossmann.

Pelle Kossmann weiß genau was er will: Saisonale Menüs mit regionalen Zutaten anbieten.

Der Estrich ist verlegt und dort, wo einmal die offene Küche hin soll, wird bereits die Wand gefliest. In der Wilhelmshöher Allee 34 (ehemalige Räumlichkeiten vom La Cantina) laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Wenn alles gut geht und es die Corona Regeln erlauben, möchte Pelle Kossmann dort im April sein Restaurant Mondi eröffnen.

 „Ich hoffe, dass bis dahin die Gastronomie geöffnet werden darf, ansonsten bieten wir auf jeden Fall Essen zum Abholen an.“ Kossmann hat in den letzten Jahren schon mit seinem temporären „Mondi“ immer wieder bei Pop-up-Events (zeitlich begrenzte Veranstaltungen) begeistert und die Termine waren immer ruck zuck ausgebucht. Nun hat er sich entschlossen, ein „festes“ Lokal zu eröffnen. Der 28-Jährige kocht schon seit seiner Kindheit gern. Und ist dann durch ein Praktikum in England auf die Passion Kochen gekommen. Bei seiner Arbeit in Restaurants mit Sterne-Niveau in Belgien und Australien konnte er ausreichend Erfahrungen sammeln und weiß genau was er will: Saisonale Menüs mit regionalen Zutaten anbieten.

Gekocht wird zusammen mit Koch Michael Watson in der offenen Küche. Die Einrichtung soll modern, aber nicht zu steril werden. „Es wird auf jeden Fall Holztische geben.“ Ein weiterer Gastraum kann auch für kleine Feiern gemietet werden kann. Und eine Außenterrasse ist ebenfalls in Planung.

Das „Mondi“ setzt weiter auf Nachhaltigkeit. „Bei der Zubereitung des Essens ist uns vor allem wichtig, dass alles verbraucht und wenig weggeworfen wird.“ Weitere Infos über das Restaurant gibt es auf dem Instagram-Feed: “mondi_restaurant“

Hat in der Wilhelmshöher Allee 34 eine neue Heimat gefunden: Theresa Schwietzer (Theo Keramik) eröffnet dort ihr Atelier.

Geschirr aus Kassel überall beliebt

Töpferware klingt allgemein eher altbacken, doch handgemachte Keramik liegt schon länger wieder im Trend. Kein Wunder: Mit dem Foodboom der letzten Jahre hat sich auch die Keramikszene weiterentwickelt. Theresa Schwietzer geht es allerdings um mehr, als nur Trendsetter zu sein.

Die Produktdesignstudentin bringt seit einigen Jahren mit ihrem Label „Theo“-Keramik frischen Wind ins Geschirr und möchte damit die Schönheit der Alltagsgegenstände bewusster machen (Der EXTRA TIP berichtete). Wer keine Lust auf Ikea-Massenware hat, ist bei „Theo“ also genau richtig. Die 24-Jährige verbindet bei ihren Arbeiten Handwerk und Kunst. Für mehrere Restaurants hat die Kasselerin bereits eigene Geschirr-Kollektionen hergestellt und viel Dekoratives. Für das MOndi-Restaurant entwirft sie ebenfalls gerade eine Kollektion. Ihre Kunden kommen mittlerweile aus ganz Deutschland.

Schon länger suchte Schwietzer nach einem gut gelegenen eigenen Atelier und wurde nun direkt neben dem künftigen Mondi-Restaurant in der Wilhelmshöher Allee 34 fündig. „Sobald es Corona zulässt möchte ich meine Werkstatt und Showroom für Interessierte öffnen.“ Auch Drehkurse an der Scheibe sind dann ebenfalls wieder geplant. Die Werke von Schwietzer sind auch bei Instagram unter „theo_resa“ zu sehen.

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