Kunst auf dem Friedrichsplatz: Kunstverein stellt Sitzskulpturen auf

Bei den Skulpturen handelt es sich um metallene Sitzskulpturen mit 12 Armen für 12 Personen, die auf einer einzigen Mittelachse montiert sind und ein Ausbalancieren erfordern, wenn darauf Platz genommen wird. Jede Bewegung, die von den Sitzenden ausgeführt wird, wirkt sich direkt auf die Sitzposition aller anderen aus.
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Bei den Skulpturen handelt es sich um metallene Sitzskulpturen mit 12 Armen für 12 Personen, die auf einer einzigen Mittelachse montiert sind und ein Ausbalancieren erfordern, wenn darauf Platz genommen wird. Jede Bewegung, die von den Sitzenden ausgeführt wird, wirkt sich direkt auf die Sitzposition aller anderen aus.

Die sieben metallenen Sitzskulpturen stammen von der Berliner Künstlerin Jenny Brockmann.

Kassel. Viele Passanten dachten, es wäre das erste documenta-Kunstwerk , das im öffentlichen Raum zu sehen ist. Doch der Kunstspielplatz, der am Samstag auf dem Friedrichsplatz aufgebaut wurde, gehört zur neuen Ausstellung „Bypass“ vom Kasseler Kunstverein, die offiziell am Donnerstag um 18 Uhr eröffnet.

Die sieben metallenen Sitzskulpturen stammen von der Berliner Künstlerin Jenny Brockmann. Eine weitere wird demnächst noch in der Justizvollzugsanstalt Kassel aufgebaut. Die auf dem Friedrichsplatz bleiben für drei Wochen dort stehen und können täglich von 10 bis 18 Uhr benutzt werden.

Mit Bypass richtet der Kasseler Kunstverein das Projekt der Künstlerin in Zusammenarbeit mit dem Kurator*innenkollektiv Jatiwangi art Factory aus.

Jenny Brockmann ist davon überzeugt, dass Kunst einen sozialen Raum herstellen und ein gemeinsames Lernen ermöglichen kann.

Bei den Skulpturen handelt es sich um metallene Sitzskulpturen mit 12 Armen für 12 Personen, die auf einer einzigen Mittelachse montiert sind und ein Ausbalancieren erfordern, wenn darauf Platz genommen wird. Jede Bewegung, die von den Sitzenden ausgeführt wird, wirkt sich direkt auf die Sitzposition aller anderen aus. Auf der Installation auf dem Friedrichsplatz sind Passant*innen und Besucher*innen eingeladen auf den Sitzen Platz zu nehmen, sich gegenseitig auszubalancieren und sich zu Zeit und Rhythmus auszutauschen.

Ein Team von Kunstvermittler*innen des Kasseler Kunstvereins wird den Besucher*innen Informationen zum Projekt geben. Die Sitze werden zu den Öffnungszeiten der Ausstellung nutzbar sein, außerhalb der Öffnungszeiten sind die Metallsitze arretiert und damit unbeweglich.

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