Kunst im Stadtbild: Kassel hat jetzt einen Graffiti-Stadtplan

Graffiti-Stadtplan
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Mit dem neuen Graffiti-Stadtplan an der „Hall Of Fame“: Künstler Florian Biermeier (v.l.), Kulturdezernentin Susanne Völker,  Vereinsvorsitzender von Urbane Experimente e.V. Marcel de Medeiros,  Thomas Reuting vom Kasseler Jugendamt und Carola Metz vom Kulturamt der Stadt Kassel. 

Nicht nur während der documenta kann man in Kassel Kunst gucken - und das im alltäglichen Stadtbild. Gemeinsam präsentierten nun Kulturdezernentin Dr. Susanne Völker, Thomas Reuting vom Kasseler Jugendamt sowie Marcel de Medeiros, Vereinsvorsitzender von Urbane Experimente e.V., einen neu überarbeiteten und kostenlosen Graffiti-Stadtplan.

Kassel „Mittlerweile hat sich Kassel zu einem wahren Graffiti-Mekka entwickelt“, sagt Marcel de Medeiros, Vereinsvor-sitzender von Urbane Experimente e.V.. „Auf Impuls des Kulturamtes haben wir daher den zweiten Graffiti-Stadtplan entwickelt, der die ganze Vielfalt dieser Kunst aufzeigt und den Menschen die Möglichkeit gibt, die Orte zu entdecken und sogar selbst aktiv zu werden. Seit dem letzten Graffiti-Stadtplan hat sich in sieben Jahren einiges getan.“

Insbesondere zahlreiche Hausfassaden sind künstlerisch gestaltet worden und verändern und verschönern so das Stadtbild nachhaltig und ganz legal. Zudem gibt es eine Vielzahl an Orten, die sogenannten „Halls of Fame“, an denen sich jede und jeder im Bereich Graffiti ausprobieren kann und die somit ebenfalls einen sicheren Zugang zum Thema ermöglichen.

Neben den rund 50 künstlerisch gestalteten Hausfassaden sind auf dem Stadtplan im Din A0 Format ebenso alle offiziellen Graffiti-Flächen als „Halls of Fame“ verzeichnet. Die Rückseite informiert darüber hinaus über Kasseler Initiativen die sich im Bereich der urbanen Kunst engagieren sowie Workshops und Events organisieren. Ein QR-Code führt zudem zu einem Audioguide der cdw Stiftung, mit dem eine weitere, vier Kilometer lange Route mit 26 Graffitis entdeckt werden kann.

Da auf dem Graffiti-Stadtplan außerdem Bushaltestellen und nextbike-Stationen eingetragen sind, kann jede und jeder eine individuelle Tour planen, um die verschiedenen Kunstwerke zu entdecken oder selbst im Bereich Graffiti aktiv zu werden. Ein „Graffiti-Knigge“ gibt den Anfängerinnen und Anfängern zudem ein paar wichtige Verhaltensregeln für angehende Graffiti-Künstlerinnen und Künstler an die Hand.

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