Kunst in der Elisabethkirche

In der Elisabeth Kirche in Kassel steht in der Mitte des Raums eine große Schale mit echten Perlen als Symbol für die Seele. Im Bild: Künstlerin Birthe Blauth.
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In der Elisabeth Kirche in Kassel steht in der Mitte des Raums eine große Schale mit echten Perlen als Symbol für die Seele. Im Bild: Künstlerin Birthe Blauth.

Die Ausstellung in der Elisabethkirche ist täglich bis 2. Oktober geöffnet. Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm.

Kassel „Poem of Pearls“ heißt die Installation, die anlässlich der documenta fifteen in der Elisabethkirche zu sehen ist und Vorplatz, Haupt- und Seitenschiffe umfasst. Auf dem Vorplatz ist ein Labyrinth aufgemalt, das zum Abgehen einlädt. Eine Übergangszone im Eingangsbereich führt vom Lärm des Friedrichsplatzes in die Stille der Elisabethkirche. In diesem Zwischenraum werden die Besucher/innen gebeten, sich die Schuhe auszuziehen oder die zur Verfügung stehenden Schutzüberzieher zu nutzen. Denn ein Betreten der Kirche und dem künstlichen Paradiesgarten mit Straßenschuhen in der Zeit von „Poem of Pearls“ ist nicht angesagt.

An der Elisabeth Kirche in Kassel ist die Installation mit „My Precious Pearl From Paradise“ gekennzeichnet.

Im weiten freien Raum steht eine Schale mit Perlen. Birthe Blauth: „Die Besucherinnen und Besucher können vom Labyrinth auf dem Vorplatz bis in den Paradiesgarten mit der Perlenschale eine spirituelle Reise unternehmen. Als Symbol und Erinnerung nehmen sie eine Perle mit nach Hause. Poem of Pearls lädt zum Nachdenken ein, zum Auf-dem-Weg-sein und zum Genießen mit allen Sinnen.“ Die Perlen geben der Installation den Namen „Poem of Pearls“.

Wie schon 2002, 2007, 2012 und 2017 nehmen das Bistum Fulda und die Katholische Kirche Kassel auch 2022 die documenta-Zeit als Gelegenheit wahr, einen eigenen Raum für Gegenwartskunst zu öffnen: die Elisabethkirche am Friedrichsplatz. 2012 sorgte die Turmfigur von Stephan Balkenhol für Aufsehen und eine heftige Debatte in Kassel. Zu Anne Gathmanns Installation „Statik der Resonanz“, einem Band aus mehr als viertausend Aluminiumelementen, das in Form einer Kurve das ganze Kirchenschiff durchmaß, kamen rund 58.000 Besucher/innen.

Der Dialog zwischen Kirche und Kunst solle gefördert werden, so Diözesanbaumeister Martin Matl: „Die Kunst der Gegenwart kann Diskussionen und Erfahrungen anstoßen, die wir in Kirche und Gesellschaft immer neu brauchen.“

Die Ausstellung in der Elisabethkirche ist täglich bis 2. Oktober geöffnet. Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm mit Impulsgesprächen, Konzerten und Führungen. Der Eintritt zur Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei.

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