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Aufnahmeeinrichtung für Kriegsflüchtlinge steht in Fuldabrück bereit

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Erster Anlaufpunkt für die eintreffenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge wird die Aufnahmeeinrichtung des Landkreises in der Albert-Einstein-Straße in Fuldabrück-Bergshausen sein.
Erster Anlaufpunkt für die eintreffenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge wird die Aufnahmeeinrichtung des Landkreises in der Albert-Einstein-Straße in Fuldabrück-Bergshausen sein. © Harry Soremski

„Wir bereiten uns darauf vor, dass in den nächsten Tagen und Wochen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bei uns eintreffen“, informierten Landrat Andreas Siebert und Vizelandrätin Silke Engler.

Kassel Erster Anlaufpunkt für die eintreffenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge wird die Aufnahmeeinrichtung des Landkreises in der Albert-Einstein-Straße in Fuldabrück-Bergshausen sein. „Wir haben hier Kapazitäten, um die eintreffenden Menschen unterzubringen und zu betreuen“, so Siebert und Engler weiter. Gleichzeitig wurde der Verwaltungsstab des Landkreises einberufen. Landrat Siebert: „Wir stimmen uns sowohl verwaltungsintern wie auch mit Externen ab, welche Schritte aufgrund der aktuellen Situation im Kriegsgebiet als nächstes anzugehen sind“. Außerdem werde der Landkreis das bereits bei der Einrichtung der Testzentren geübte Vorgehen, sich mit den Hilfsorganisationen im Landkreis abzustimmen, wieder nutzen.

„Hier geht es hauptsächlich darum, Informationen über aktuelle Hilfstransporte und potenzielle Sammelaktionen abzustimmen“, so Siebert weiter. Geplant sei auch, die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen kurzfristig zu informieren und das weitere Vorgehen abzustimmen. „Wir wollen keine Doppelstrukturen aufbauen, sondern gemeinsam effizient und effektiv auf die aktuelle Situation reagieren“, betont Siebert. Die für die Corona-Pandemie für Hilfsangebote eingerichtete Internetseite www.landkreiskasselhilft.de werde auch angepasst. Siebert: „Hier werden wir ab dem 1. März die Möglichkeit einrichten, Wohnungen oder Unterbringungsmöglichkeiten für ukrainische Kriegsflüchtlinge zu melden“.

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