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Langwieriges Bauprojekt: Sanierung der Sporthalle der Söhre-Schule abgeschlossen  

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Auf dem Foto sieht man die neuen Akustikwände in der Sporthalle.
Auf dem Foto sieht man die neuen Akustikwände in der Sporthalle. © Harald Kühlborn

Die rund 2,8 Millionen Euro teure Sanierung hatte im Herbst 2020 begonnen und sollte ursprünglich im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein.

Lohfelden. „Wir sind froh, dass wir die Sanierung der Sporthalle der Söhre-Schule endlich abschließen können“, informiert die Leiterin des Immobilienmanagements des Landkreises Kassel Martina Rapprich. „Uns haben leider fast alle Verzögerungsgründe, die bei einer Baumaßnahme passieren können, erwischt“, bilanziert Rapprich. Zum einen gab es bei den am Anfang der Sanierung stehenden Elektroarbeiten erhebliche Schwierigkeiten überhaupt ein Unternehmen zu finden, das bereit war, die Arbeiten zu übernehmen. „Es gab bei der öffentlichen Ausschreibung keine Angebote, sodass wir erneut ausschreiben mussten“, so Rapprich.

Außerdem seien nach dem Entkernen Schäden am Dach festgestellt worden. Offenbar war es bei Arbeiten in der Vergangenheit zu Beschädigungen der Dachträger gekommen. Wie bei vielen anderen aktuell laufenden Baumaßnahmen zeige sich, dass das Bauhandwerk in der Region „viele Aufträge zu bewältigen habe und gleichzeitig unter Fachkräftemangel leide – außerdem machen sich Personalausfälle durch Corona und die Lieferketten-Probleme deutlich bemerkbar“, betont Rapprich. Für die Sanierung der 1978 errichten Halle wurden Mittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm KIP macht Schule (KIP II) des Bundes und Haushaltsmittel des Landkreises genutzt. Auch die Gemeinde Lohfelden beteiligte sich mit 450.000 Euro an den Sanierungsmaßnahmen. Aus dem KIP II-Programm flossen 1,8 Millionen Euro in die Sanierung, der Landkreis steuerte 600.000 Euro hinzu. Im Rahmen der Sanierung wurde die Sporthalle vollständig saniert – allein der 2016 bereits erneuerte Schwingboden wurde nicht angetastet. „Die wesentlichen Maßnahmen waren der Einbau einer neuen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, die komplette energetische Sanierung mit Austausch aller Türen und Fenster, die Verbesserung der Hallenakustik, der Einbau von Heizdeckenplatten, die Erneuerung der gesamten Haustechnik, die Sanierung der Sanitärbereiche und der Einbau einer rollstuhlgerechten WC-Anlage sowie eine barrierefreie Erschließung“, zählt Rapprich auf.

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