Lübcke-Mord: Stephan E. soll Tat gestanden haben!

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Das Haus des Tatverdächtigen war am Dienstag erneut durchsucht worden. Möglicherweise nachdem Stephan E. in seinem Geständnis weitere Details gegenüber den Ermittlern geäußert hat.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins der Spiegel, soll der festgenommene Tatverdächtige Stephan E. aus Kassel gestanden haben, den Kasseler Regierungspräsidenten erschossen zu haben.

Kassel. Er habe die Tat alleine geplant und durchgeführt - das soll der tatverdächtige Stephan E. in seinem Geständnis gegenüber der Polizei ausgesagt haben. Das Nachrichtenmagazin  "Spiegel" berichtetin seiner Online-Ausgabe über den Durchbruch im spektakulären Mordfall. Gestern war das Haus des Festgenommenen im Kasseler Osten erneut von Ermittlern durchsucht worden. Auf die Spur von Stephan E. war die 50köpfige Sonderkommission "Liemeke" durch eine DNA-Spur an der Kleidung des ermordeten Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke gekommen.  Der Täter war in der Vergangenheit bereits durch rechtsextremistische Aktivitäten und Verbindungen aufgefallen.

Auch das Motiv für die Tat soll in diesem Bereich liegen: Dr. Walter Lübcke hatte bei einer Bürgerversammlung im Oktober 2015 in Lohfelden zur Flüchtlingsaufnahme gesagt: ""Da muss man für Werte eintreten. Und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen."

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