Märchenweihnachtsmarkt: Stadt Kassel erlässt weitere Corona-Schutzmaßnahmen

Bereits mit Eröffnung besteht eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Gelände des Märchenweihnachtsmarktes. Ab Dienstag wird diese Regelung durch eine Allgemeinverfügung ergänzt.
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Bereits mit Eröffnung besteht eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Gelände des Märchenweihnachtsmarktes. Ab Dienstag wird diese Regelung durch eine Allgemeinverfügung ergänzt.

Zum Schutze der Bevölkerung vor der Weiterverbreitung des Coronavirus ordnet die Stadt in im Bereich des Märchenweihnachtsmarktes sowie in angrenzenden Bereichen der Innenstadt eine geltende Mund-Nasen-Bedeckungspflicht an.

Kassel. Der Kasseler Weihnachtsmarkt könnte eventuell schnell zu einem neuen Besucherrekord kommen. „Da unser Weihnachtsmarkt ausfällt, fahren wir halt nach Kassel“, so der O-Ton von vielen Kommentaren in sozialen Medien. Denn während die meisten Märkte in der Region aufgrund der Corona-Lage abgesagt wurden, wird der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt am Montag eröffnet.

Die Stadt Kassel hat deshalb am Sonntagmittag weitere Schutzmaßnahmen beschlossen und teilt mit:

Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen wird die Stadt Kassel in Absprache mit dem Veranstalter Kassel Marketing GmbH weitere Schutzmaßnahmen für den am Montag, 22. November, in der Innenstadt beginnenden Märchenweihnachtsmarkt erlassen.

Zum Schutze der Bevölkerung vor der Weiterverbreitung des Coronavirus wird die Stadt in einer Allgemeinverfügung eine im Bereich des Märchenweihnachtsmarktes sowie in angrenzenden Bereichen der Innenstadt geltende Mund-Nasen-Bedeckungspflicht anordnen.

Bereits mit Eröffnung besteht eine Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf dem Gelände des Märchenweihnachtsmarktes. Ab Dienstag wird diese Regelung durch eine Allgemeinverfügung ergänzt. Sie gilt dann vom 23. November bis zunächst 14. Dezember, täglich während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes von 11 bis 22 Uhr, im öffentlichen Raum unter freiem Himmel für einen festgelegten Bereich der Innenstadt. Die genaue Abgrenzung der Örtlichkeiten kann der Allgemeinverfügung entnommen werden.

Die Mund-Nasen-Bedeckung darf zum Verzehr von Speisen und Getränken kurzzeitig an Ort und Stelle abgesetzt werden. Die Einhaltung wird verstärkt kontrolliert, Verstöße werden sanktioniert.

2G-Zonen für Gastronomiebereiche

Darüber hinaus erweitert Kassel Marketing auf Wunsch der Stadt das bestehende Hygienekonzept auf 2G-Zonen für ausgewiesene Verweilbereiche der Gastronomie. Nur wer nachweislich geimpft oder genesen ist, bekommt ein farbliches Band für den jeweiligen Tag angelegt und kann in diesen Bereichen Speisen oder Getränke erwerben und verzehren.

Die Bändchen, die die Überprüfung erleichtern sollen, werden an den Bewirtungsständen nach Kontrolle des Impfnachweises oder des Genesenen-Status ausgegeben und dort angelegt. Für Kinder und Jugendliche gelten für den Negativnachweis die Vorgaben der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen. In den erwarteten Spitzenzeiten -wochentags ab 17 Uhr und an den Wochenenden ab 15 Uhr - werden zusätzliche Ordnungskräfte des Veranstalters an den Zugängen der 2G-Zonen nach Kontrolle des Impf- bzw. Genesenen-Status die farbigen Bändchen an die Besucherinnen und Besucher ausgeben.

„Wir begrüßen die Entscheidung des Landes, dass in Hessen Weihnachtsmärkte stattfinden können“, erklärten Oberbürgermeister Christian Geselle und Ordnungsdezernent Dirk Stochla. „Mit unseren Maßnahmen erweitern wir die Schutzvorgaben noch einmal deutlich. Vor allem für geimpfte und genesene Personen sowie für Kinder kommt durch die Rückkehr des Märchenweihnachtsmarktes ein wichtiges Stück Normalität zurück. Sollten weitere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein, können wir jederzeit kurzfristig reagieren.“ Die Stadt und die Sicherheitsbehörden seien mit dem Veranstalter im stetigen Austausch, die Lage werde permanent beobachtet.

Angesichts der aktuellen Situation appellierte Oberbürgermeister Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und strikt einzuhalten. „Jede und jeder Einzelne trägt durch sein persönliches Verhalten zur weiteren Entwicklung der Lage bei. Wir haben es alle selbst in der Hand.“

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