Mann (30) schwer verletzt: Brutaler Überfall in Baunatals City

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Hier ereignete sich das brutale Verbrechen: In diesem Laden wurde ein 30 Jahre alter Mann von einem 28-Jährigen mit einer Stabtaschenlampe attackiert und ins Krankenhaus geprügelt. Der Tatverdächtige und zwei mutmaßliche Helfer sitzen in Untersuchungshaft. Vorwurf: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Foto: Lange

Der Täter prügelte mit einer Taschenlampe auf sein Opfer ein - Motiv völlig unklar - Opfer muss ins Krankenhaus.

Baunatal. Was ist da denn los in Baunatal? Ein brutales Verbrechen hat die kleine Stadt vergangene Woche erschüttert; ein Mann musste schwerverletzt ins Krankenhaus. Was war passiert?

Baunatal am Donnerstag, 16. Juni, gegen 13 Uhr. Ein 28 Jahre alter Mann kommt in einen Laden für Computerspiele am Marktplatz. Unvermittelt schlägt er mit einer robusten  Stabtaschenlampe auf den 30- jährigen Beschäftigten ein, prügelt immer wieder auf Kopf und Körper seines Opfers. Dieses flüchtet schließlich aus dem Laden heraus, doch auch in der Innenstadt wird weiter  auf den 30-Jährigen eingeschlagen. Erst als Passanten auf das Verbrechen aufmerksam werden, flieht der Angreifer gemeinsam mit einem 24 Jahre alten Mittäter, der "Schmiere" stand und einem 31 Jahre alten Mann, der hinter dem Steuer eines geparkten Fluchtautos wartete.

Das Trio – genau wie der Täter mit türkischen Wurzeln, teilweise mit deutschem Pass – wurde geschnappt und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Worum es in diesem Verbrechen ging ist noch schleierhaft: "Es wurde nichts gestohlen, tatsächlich ging es wohl nur darum auf den Mann einzuschlagen", erklärt der  Pressesprecher der  Kasseler Staatsanwaltschaft, Dr. Götz Wied. Zu möglichen Motiven gab der Sprecher keine Stellungnahme ab.Auch die Polizei kann zum Motiv wenig sagen. Auf Anfrage erklärt Polizeisprecher Torsten Werner: "So wie es aussieht kennen sich die Beteiligten, es gab Streit untereinander."

Jetzt droht den Angreifern der Prozess. Und der Vorwurf der  Staatsanwaltschaft hat es in sich: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Das Opfer musste im Krankenhaus behandelt werden, Lebensgefahr bestand nicht.

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