Marta ist der Star: documenta-Parthenon ist komplett

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Nun ist er endlich vollständig: Der Parthenon der verbotenen Bücher. Zusammen mit Sebastian Schröder vom Aufbau-Team der documenta hängte Marta Munujin das letzte Buch auf -und wurde dabei wie ein Star gefeiert.

Kassel. Bei der großen Menschenansammlung heute Mittag auf dem Friedrichsplatz dachten viele Passanten auf der Königsstraße, dass US-Schauspieler Brad Pitt doch noch zur documenta gekommen wäre. Doch wer näher kam, hörte schon die vielen "Marta, Marta"-Rufe. Mehrere hundert Kunstfans feierten dort die argentinische Künstlerin Marta Minujin, die heute an ihrem documenta-Kunstwerk, dem Parthenon der Bücher, das letzte Buch (Primavera Omana von Tennessee Williams) persönlich aufhing. Das Buch hatte die Konzeptkünstlerin extra dafür ausgesucht - es hing bereits 1983 an ihrem ersten Parthenon der Bücher in Buenos Aires. Aufgehangen hat sie es dann zusammen mit Sebastian Schröder (sieht mindestens genauso gut aus, wie Brad Pitt!) vom documenta-Team, der die 74-Jährige mit dem Hubsteiger in die Spitze des Parthenons brachte.

Während viele Mitarbeiter vom documenta-Team dem Spektakel beiwohnten, nahm Adam Szymczyk, Künstlerischer Leiter der documenta 14, nicht daran teil. Rund 67.000 Bücher hängen nun am Partehnon - bzw hingen.

Denn lediglich knapp drei Stunden lang war der Parthenon komplett und in seiner ganzen Schönheit zu bewundern. Um 15 Uhr wurden bereits die ersten Bücher wieder abgehangen und an Besucher verteilt.

Für die symbolische Abhängung kommt Minujin am Sonntag um 12 Uhr noch mal zum Parthenon. Die Bücher werden bis zum Ende der documenta am Sonntag, 17. September, an Interessierte verteilt. Nach der offiziellen Aufhängung des letzten Buchs entspannte die Künstlerin in der documenta Lounge Floor 14 auf dem Parkdeck der Galeria Kaufhof und genoss von dort den Ausblick auf ihr Kunstwerk.

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