McDonalds schließt Restaurant in der Leipziger Straße in Kassel

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Seit 1. November geschlossen: Das McDonalds-Restaurant an der Leiziger Straße.

Über Jahre hinweg lockte das McDonalds in der Leipziger Straße mit Burger, Pommes und Co. Jetzt hat das Restaurant quasi über Nacht seinen Betrieb eingestellt. Als Umzugsadresse wird die McDonalds-Filiale gegenüber SMA in der Göttinger Straße genannt.

Kassel.  „Wir ziehen um“, heißt es auf einem großen Transparent vor dem McDonalds-Restaurant in der Leiziger Straße 289. Seit 1. November hat das Lokal von Franchise-Nehmerin Dr. Sirah Pallas geschlossen. Ihr Vater Kurt-Uwe Pallas hatte das Kasseler Burger-Imperium aufgebaut, zu dem auch die Betriebe in der Kohlenstraße, in Vellmar, in Hann. Münden, am ICE-Bahnhof, am Lohfeldener Rüssel sowie in der Göttinger Straße gehören. Das Restaurant in der Treppenstraße wird von Pallas Ex-Frau Dr. Sylvia Pallas verantwortet.

Als neuer Standort der geschlossenen Filiale gegenüber des Polizeireviers Ost wird die Adresse Göttinger Straße genannt. Hier werden seit acht Jahren schon Burger und Co. im Zeichen des goldenen M herausgegeben. Kein Umzug, eine Zusammenlegung also. Über die Hintergründe der Schließung schweigt sich die Pallas Systemgastronomie GmbH und Co. KG trotz mehrfacher Anfragen seitens des EXTRA TIPs aus.

Dafür brodelt die Gerüchteküche umso heftiger: Gebäude und Grundstück, das im hinteren Teil mehre Einzelhandels-Flächen beinhaltet, seien an eine Berliner Gruppe verkauft worden. Man plane den Bau einer Moschee.

Eine Nachfrage bei der Stadt Kassel bringt keine Aufklärung: „Der Stadt Kassel ist nicht bekannt, ob MC Donalds als Unternehmen den Standort aufgibt. Somit können wir auch keine Aussagen zu genehmigungsfähigen Nachnutzungen machen.“, teilt Pressesprecher Michael Schwab mit.

Für Bettenhausens Ortsvorsteher Volker Zeidler, ist die Nachricht der Restaurant-Schließung neu. Er sieht wirtschaftliche Gründe als Motivation, da der Betrieb in der Göttinger Straße weitaus besser laufe. Von Verkaufs- oder anderweitigen Plänen zur Nutzung des Grundstücks hat er keine Kenntnis, wohl aber einen Wunsch: „Was wir hier nicht mehr brauchen sind Autohandel und Spielhallen – die haben wir genug.“ Stattdessen sei, wenn baurechtlich möglich, eine Wohnbebauung zumindest im Bereich zur Losse wünschenswert. „Bezahlbarer Wohnraum ist doch das, was wir dringend benötigen.“, sagt Zeidler.

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