Mehr als ein Job: Kati John-Hartl fand über ihren Partner zur AWO

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Auch im Job ein eingespieltes Team: Kati John-Hartl und Dietmar Schulheits unterstützen die Pflege im AWO-Altenzentrum Spangenberg.

„Endlich habe ich den Beruf, den ich wollte - und mehr als einen Job“, sagt Kati John-Hartl nachdem sie, wie ihr Partner, als Pflegehelferin bei der AWO anfing.

Kassel. Ein Paar, beide berufstätig, dazu zwei Kinder – da gibt es im Alltag viel zu organisieren. Kati John-Hartl und Dietmar Schultheis fanden dennoch immer wieder die Gelegenheit, sich über ihre Arbeit auszutauschen. Sie erzählte von ihrem Job, er von seinem beruflichen Alltag als Pflegehelfer im AWO-Altenzentrum Spangenberg. Und ganz allmählich wuchs bei beiden eine Idee heran: „Wie wäre es, wenn auch Kati sich bei der AWO bewirbt?“

Dietmar Schultheis ist seit über sechs Jahren in der Pflege tätig, die Arbeit mit Menschen und bei der AWO macht ihn zufrieden. Auch ohne Fachausbildung kann er hier wichtige Aufgaben übernehmen. Er braucht seine Partnerin nicht zu überreden, denn sie erlebte ja, wie gut ihm diese Tätigkeit gefiel. Aber ob das auch für sie etwas wäre?

„Die AWO ist mir sehr entgegen gekommen und hat mir als Mutter mit zwei Kindern eine neue berufliche Zukunft eröffnet. Als Pflegehelferin bei der AWO fand ich endlich den Beruf, den ich schon immer wollte“, erzählt Kati John-Hartl von ihrem Entschluss. Im gleichen Altenzentrum wie ihr Partner fand sie als Pflegehelferin ihre neue Aufgabe, die sie sehr erfüllt: „Die Arbeit macht Spaß, weil man ganz viel zurückbekommt. Da gibt es immer ein Dankeschön seitens der Bewohner oder sie erzählen was von sich, fragen nach meiner Familie.“

Besonders wichtig ist dem Paar, dass sie nun ihre Arbeitszeiten aufeinander abstimmen und auch flexibel auf Notwendigkeiten zuhause oder im Altenzentrum eingehen können. „Das ist ein großes, dickes Plus – so wie die Vorgesetzten bei der AWO uns entgegenkommen, habe ich das noch nicht erlebt.“ Man hört die ehrliche Anerkennung heraus, wenn Kati John-Hartl die Vorzüge beschreibt. Sind die Kinder krank, können sich die Partner unkompliziert einigen, wer wann zur Arbeit geht. Und ebenso reagieren sie entgegenkommend, wenn durch Krankheitsfälle „Not am Mann“ im Wohnbereich ausgerufen wird. Durch die gut mögliche Abstimmung können die Partner mehr arbeiten, was beide schätzen. Auch wenn sie das Gehalt für Ungelernte „nicht schlecht“ finden.

Den Kindern und dem gemeinsamen Familienleben kommt die flexibel planbare Arbeitszeit entgegen – „so ist immer jemand für sie da.“ Schließlich zog die kleine Familie sogar von Gensungen nach Spangenberg um und ist so noch näher an der Arbeitsstelle. Denn für sie ist klar: „Besser hätten wir es nicht treffen können. Wir wollen hier und bei der AWO bleiben.“

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