Mehr Zeit zusammen: Neuer Eltern-Kind-Bereich an der Uni Kassel

Der Eltern-Kind- Bereich wurde an der Universität eingeweiht. Dort können Kindern mit ihren studierenden Eltern spielen. 	
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Der Eltern-Kind- Bereich wurde an der Universität eingeweiht. Dort können Kindern mit ihren studierenden Eltern spielen. Foto: Uni Kassel

Sieben Prozent der Studenten der Uni Kassel sind Eltern. Viele müssen ihr Kind mit zur Vorlesung nehmen. Am Campus gibts nun einen Eltern-Kind-Bereich

Kassel. Der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Reiner Finkeldey, hat jetzt den neuen Eltern-Kind-Bereich im Campus Center eingeweiht. Der Nachwuchs von Studierenden kann auf einer Fläche von 50 Quadratmetern auf kindgerecht gestalteter Fläche mit den Eltern spielen. Falls dies nicht möglich ist betreuen "Flying Nannies" die Kinder.2006 wurde die Uni Kassel als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet. Die Universitätsleitung, das Studentenwerk Kassel und der AStA suchen immer wieder nach Möglichkeiten Studierende mit Kind zu unterstützen. Durch die viermonatige Arbeit ist nun ein Eltern-Kind-Bereich entstanden.

Eltern-Kind-Bereich

Die Räumlichkeiten befinden sich im Campus Center in der Moritzstraße 18. Kinder von drei Monaten bis sechs Jahren werden im Raum 2144 (Ebene 02) betreut. Der Bereich besteht aus Still- und Wickelraum, Spielraum und Teeküche. Man kann ohne vorherige Anmeldung vorbeikommen. "Flying Nannies" betreuen die Kinder bei Fachtagungen, Konferenzen oder in Notfällen, damit die Eltern entlastet werden können. Die Nannies sind studentische Hilfskräfte mit pädagogischer Ausbildung, die im Bedarfsfall die Betreuungsangebote unterstützen.

Anfragen können an  Yvonne Weber, Koordinatorin des Family Service der Uni gestellt werden. Sie ist für die Ausstattung der Kinder-Räume zuständig. "Für die Universität Kassel ist Familienfreundlichkeit ein übergeordnetes Ziel. Das setzt nicht nur familienfreundliche Studienbedingungen oder unterschiedliche Formen der Kinderbetreuung voraus, sondern auch eine ,Kinder-und-Eltern-sind-herzlich-Willkommen-Kultur‘".

Da die Zahlen der Studierenden ansteigt, steigt auch die Zahl der Kinder: Rund sieben Prozent der Studenten sind Eltern. Die Bauabteilung der Uni hatte von Anfang an einen Eltern-Kind-Bereich berücksichtigt, damit Studenten die Bereiche Studium, Familie und Job miteinander vereinbaren können, ohne sich Gedanken machen zu müssen.

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