Mit Bierflaschen auf den Kopf geschlagen: Polizeieinsatz wegen Schlägerei mit Verletztem

Polizei
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Am Mittwochabend wurde die Kasseler Polizei gegen 20.30 Uhr zu einer Schlägerei in den Nordstadtpark gerufen

Am Mittwochabend wurde die Kasseler Polizei gegen 20.30 Uhr zu einer Schlägerei in den Nordstadtpark gerufen. Dort sollten fünf Personen in Streit geraten sein und sich mindestens zwei von ihnen prügeln. Ein Anwohner meldete zeitgleich auch, Schussgeräusche gehört zu haben.

Kassel. Sofort eilten mehrere Streifen der Kasseler Polizei zum Ort des Geschehens. Dort trafen Beamte auf einen 23-Jährigen aus Kassel, der eine stark blutende Platzwunde am Kopf aufwies. Die Täter waren bereits geflüchtet. Eine Streife des Polizeireviers Mitte nahm im Rahmen der Fahndung in der Nähe eine verdächtige Personengruppe wahr und eilte dieser mit dem Funkwagen nach.

Als der Streifenwagen über einen Grünstreifen zwischen Fiedlerstraße und Bunsenstraße fuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einem Grenzstein. Das Polizeiauto blieb mit der Fahrzeugunterseite bis zum Stillstand an diesem hängen. Durch den abrupten Stopp zogen sich die beiden 27-jährigen Beamten im Wagen leichte Verletzungen zu und mussten anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. An dem Funkwagen war ein erheblicher Schaden von ca. 15.000 Euro entstanden. Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden.

Wie die Ermittlungen der weiteren eingesetzten Streifen zu der Schlägerei ergaben, war der 23-Jährige offenbar mit ihm bekannten Personen in Streit geraten. Einer der Männer soll ihm dann eine Tüte voller Bierflaschen auf den Kopf geschlagen haben, wodurch er die Platzwunde erlitt.

Schusswaffen waren bei dieser Auseinandersetzung offenbar nicht im Spiel. Der 23-Jährige wurde anschließend von Rettungskräfte ebenfalls in ein Kasseler Krankenhaus gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an. Wie die Befragung weiterer Passanten und Anwohner ergab, hatten diese die vom Anwohner gehörten Knallgeräusche ebenfalls wahrgenommen, aber mehrheitlich nicht als Schussgeräusche gedeutet.

Eine Absuche der fraglichen Bereich ergab zudem keinerlei Hinweise auf den Einsatz einer Schusswaffe.

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