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Mit „Next to Normal“ ins neue Jahr

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Von: Karsten Knödl

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„Next to normal“ im Schauspielhaus
„Next to normal“ im Schauspielhaus: Die Kritiken waren überwältigend: „Ein ergreifendes Ereignis, das mit Musical-Schwulst von der Stange wenig zu tun hat“, schrieb beispielsweise die Tagespresse. © Thomas Müller

Staatstheater Kassel: Tolles Programm zum Jahreswechsel

Kassel Ob Musical mit Starbesetzung, vergnüglich-schräge Komödie mit anschließender Silvesterparty oder ein melancholisch-heiteres Kammerspiel: Das Staatstheater Kassel bietet am 31. Dezember ein breites Programm auf allen Bühnen. Am 1. Januar 2023 (und als vorgezogenes Konzert am 30. Dezember) steht zudem ganz traditionell das Neujahrskonzert auf dem Spielplan.

Im Opernhaus wird am Silvestertag um 15 Uhr und um 19.30 Uhr das gefeierte Musical „Next to Normal“ gespielt. Die HNA schrieb in ihrer Premierenbesprechung von „einem ergreifenden Ereignis, das mit Musical-Schwulst von der Stange wenig zu tun hat“. Im Schauspielhaus erwartet das Publikum um 15 und um 19.30 Uhr mit Oscar Wildes Verwechslungskomödie „Bunbury (Ernst ist das Leben)“ ein turbulentes Verwirrspiel um verworrene Liebschaften, die bei Tee und Gurkensandwich verhandelt werden. Im Anschluss an die Vorstellung findet ab 22 Uhr eine Silvesterparty im Schauspielfoyer statt. Reservierungen mit Tischbüffet nimmt die Theatergastronomie „Party Couture“ entgegen unter https://theatergastronomie.com/ Kurzentschlossene können kleinere Speisen und Getränke am Tresen erwerben und auch ohne Vorstellungsticket mit ins neue Jahr feiern.

Auf der Studiobühne des TiF – Theater im Fridericianum zeigt das Schauspiel um 20.15 Uhr das lebensnahe Stück „Gelbes Gold“ von Fabienne Dür. “Ein Stück von beeindruckender Klarheit und Prägnanz“, wie die Frankfurter Rundschau kurz nach der Uraufführung resümierte.

Das traditionelle Neujahrskonzert des Staatsorchesters Kassel im Opernhaus am 1. Januar um 18 Uhr – und ausnahmsweise auch schon am 30. Dezember um 19.30 Uhr – wartet mit so schwelgerischen wie zündenden Werken auf: Im Mittelpunkt stehen die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms und die Slawischen Tänze von Antonín Dvorák. Bekannte Ouvertüren von Michael Glinka und Bedrich Smetana ergänzen das Programm. Dirigent ist Generalmusikdirektor Francesco Angelico.

Wenige Restkarten für „Gelbes Gold“ sowie Tickets für die weiteren Silvestervorstellungen und das Neujahrskonzert sind erhältlich an der Theaterkasse, Tel. (0561) 1094-222, und online unter www.staatstheater-kassel.de.

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