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Um 18.20 Uhr hatte es sich „ausspaziert“

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Von: Karsten Knödl

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Montagsspaziergänger: Polizei wertete die Veranstaltung als Versammlung – nachdem dann die Auflagen nicht eingehalten wurden, löste die Polizei den „Spaziergang“ auf.

Montagsspaziergänger
1 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
Montagsspaziergänger
2 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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3 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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4 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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5 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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6 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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7 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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8 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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9 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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10 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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11 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl
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12 / 12Die Montagsspaziergänger trafen sich an der Friedenskirche und marschierten Richtung Innenstadt. In Höhe der Westendstraße löste die Polizei den Spaziergang auf. © Karsten Knoedl

Kassel. Es hat inzwischen Tradition: Am Montag dieser Woche trafen sich in zahlreichen nordhessischen Städten erneut die Montagsspaziergänger, um gegen die Corona-Maßnahmen und „Für Freiheit und Selbstbestimmung“ zu demonstrieren.

In Kassel versammelten sich rund 100 Personen an der Friedenskirche, um von dort aus über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt zu spazieren. Weil die Versammlungsbehörde die nicht angemeldete Veranstaltung allerdings als Versammlung einstufte, forderte die Polizei die Teilnehmer über Lautsprecher auf, Abstände einzuhalten und Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Da der überwiegende Teil der „Spaziergänger“ dieser Aufforderung nicht nachkam, stoppte die Polizei gegen 18.20 Uhr den Zug in der Friedrich-Ebert-Straße, Höhe Westendstraße, und löste ihn auf. Auch dass sich im Anschluss ein neuer Zug formierte verhinderten die Beamten.

Etwas später – gegen 19 Uhr – versammelten sich auf dem Friedrichsplatz ca. 220 Personen zu einer angemeldeten Veranstaltung. Bei dem anschließenden Aufzug wuchs die Anzahl auf ca. 280 Teilnehmende an. Da einige Personen trotz mehrmaliger Lautsprecherdurchsagen der Polizei die Abstände nicht einhielten und keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen, wurden um 19.40 Uhr am Ständeplatz mehrere Personen kontrolliert. Fünf Teilnehmer wurden daraufhin von dem Aufzug ausgeschlossen und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Schutzverordnung eingeleitet. Der restliche Aufzug bis zum Bebelplatz verlief störungsfrei.

Auch in den Landkreisen wurde spaziert

Zu größeren Veranstaltungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen im Rahmen von sogenannten „Montagsspaziergängen“ bzw. „Grabkerzenaktionen“ kam es auch in Hofgeismar, Vellmar, Schwalmstadt, Frankenberg, Korbach, Eschwege, Melsungen und Bad Wildungen – dort „spazierte“ jeweils etwa zwischen 100 und 350 Personen. In Witzenhausen und Fritzlar hatten Befürworter der Corona-Regelungen zu angemeldeten Gegendemonstrationen aufgerufen, an denen jeweils rund 120 Personen teilnahmen.

Die Veranstaltungen und Versammlungen in den Städten und Gemeinden der Landkreise liefen weitestgehend störungsfrei ab, die Vorschriften der Corona-Schutzverordnung wurden eingehalten und mündlich erteilte Auflagen zu Mindestabständen sowie dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung größtenteils beachtet.

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