Mord an RP Lübcke: Offenbar drei Festnahmen nach SEK-Einsatz auf Nordsee-Fähre 

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Wie die Bild berichtet, kam es zu einer Festnahme von zwei Männern und einer Frau.

Wolfhagen-Istha/Wangerooge. Wie die Bild berichtet, kam es im Zuge der Ermittlungen um den erschossenen CDU-Politiker Walter Lübcke zu einem SEK-Einsatz auf einer Urlaubsfähre zur Nordseeinsel Wangerooge. Zeugen sollen demnach von Festnahmen zweier Männer und einer Frau berichten. Der Sprecher der Soko im Fall Lübcke wollte „aus ermittlungstaktischen Gründen“ aber keine Angaben zu dem Einsatz machen, heißt es in der Meldung.

Das Schiff sei zunächst verspätet losgefahren, schließlich wurden die Passagiere gebeten, das Schiff zu verlassen. Die Bild zitiert Urlauberin Ines T., die sich auf dem Schiff „Wangerooge“ befand, folgendermaßen: „Da sahen wir, dass am Hafen ganz viel Polizei war. Das waren nicht nur normal Uniformierte, sondern auch Spezialeinsatzkommandos. Beamte mit schusssicheren Westen und Waffen.“ Weiter erzählt die Urlauberin demnach: „Aus der Menge der Menschen, die vom Schiff kamen, wurden zwei Männer und eine Frau abgeführt. Die beiden Männer wurden sofort weggebracht. Die Frau war noch länger vor Ort.“ Anschließend soll das Schiff durchsucht worden sein.

Laut Bild bestätigte die Polizei allerdings nur, dass aufgrund eines Polizeieinsatz auf zwei Fähren nach Wangerooge Fahrgäste ein verspätetes Ablegen in Kauf nehmen mussten. Nähere Details gab die Polizei nicht bekannt.

Trauerfeier am Donnerstag

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 13. Juni, um 16 Uhr in der Martinskirche Kassel statt.

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