MRT, CT, Röntgen, Ultraschall: Vitos OKK erhält neueste Technologie

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Schärfere Bilder ermöglichen eine genauere Diagnostik: Klinikgeschäftsführer Bernd Tilenius (li.) und Prof. Dr. Guido Heers, Ärztlicher Direktor, begutachten mit Martin Merkwirth (re.) von Siemens Healthineers den Fortschritt beim Einbau des neuen Computertomografen (CT).

Die Vitos Orthopädische Klinik Kassel hebt ihre Medizintechnik auf ein neues Niveau und ersetzt die bisherige Ausstattung der gesamten Bildgebung durch hochmoderne Geräte, darunter MRT, CT, Röntgen und Ultraschall.

Kassel. Ob Hüfte, Rücken, Schulter oder Knie: Um Erkrankungen des Bewegungsapparates erkennen und Therapieerfolge kontrollieren zu können, brauchen Ärztinnen und Ärzte gute Bilder. Deshalb kommt der diagnostischen Ausstattung mit MRT, CT, Röntgen, Ultraschall und Co. in der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel (OKK) eine große Bedeutung zu. Der trug die Klinikleitung nun mit einer weitreichenden Entscheidung Rechnung. Von der Ambulanz über die Radiologie bis hin zum OP stattete sie alle Funktionsstellen des Krankenhauses, in denen Bilder erzeugt werden, mit neuen, volldigitalen Geräten aus.

Zusammen mit Konzernschwester Vitos Weil-Lahn haben die Verantwortlichen der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel dazu eine umfassende Technologiepartnerschaft mit der Firma Siemens Healthineers abgeschlossen. Das Volumen: fast fünf Millionen Euro für die OKK. Im Rahmen dieser Partnerschaft plant, bewirtschaftet, optimiert und erneuert der Industriepartner Siemens Healthineers die bildgebenden Systeme je nach Bedarf über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren. Ein Vertrag, der viele Vorteile schafft: Die Geräte, die Eigentum von Siemens Healthineers bleiben, sind immer auf dem medizinisch und technisch allerneuesten Stand. Patienten und Mitarbeiter profitieren unter anderem davon, dass von den neuen Geräten deutlich weniger Strahlung ausgeht. Zudem lassen sie sich leichter und effizienter bedienen – wichtige Faktoren angesichts der ständig steigendenden Patientenzahlen in der Vitos OKK.

3D-Röntgenbilder während der Operation 

Als erstes erhielt die orthopädische Klinik vier Ultraschallgeräte, drei mobile Röntgengeräte, davon ein 3D-Gerät, und zwei Röntgentische. Durch intraoperative 3D-Bildgebung liefert das mobile Röntgensystem anatomisch exakte Ansichten des entsprechenden Knochens oder Implantats. Sollten beispielsweise Positionskorrekturen von Schrauben nötig sein, sehen Chirurgen dies noch während der Operation und können sie direkt vornehmen. Die jüngste Errungenschaft im Haus ist ein neuer Computertomograf (CT), der Anfang dieser Woche angeliefert wurde. Ein MRT folgt im kommenden Jahr.

„Wir freuen uns, dass unsere Patientenversorgung durch moderne Medizintechnik noch hochwertiger wird: Schärfere Bilder ermöglichen eine genauere Diagnostik“, so Prof. Dr. Guido Heers, der Ärztliche Direktor des Hauses. Die Geräte von einem Hersteller und die durchgehende Digitalisierung verbesserten auch die Klinikabläufe. „Dadurch haben wir mehr Zeit für unsere Patienten.“ „Für uns war es wichtig, ein Gerätekonzept zu haben, mit dem wir flexibel auf die Anforderungen der Zukunft reagieren können“, erklärt Geschäftsführer Bernd Tilenius.

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