Museen, Galerien und kleinere Bühnen präsentieren sich gemeinsam im documenta-Jahr

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Bei der Präsentation (v.li.)  Dorothée Rhiemeier (Leiterin des Kulturamtes), Andreas Feischen (Machbar), Michael Heppe (Machbar) und Henner Koch (Abt. Kulturförderung und -beratung)

Es ist gute Tradition, die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit einem eigenen Stadtprogramm zu begleiten. Mit Kasselkultur2017 knüpft das Kulturamt der Stadt Kassel an vorhergehende Stadtprogramme an.

Kassel. Weit über tausend kulturelle Projekte und Veranstaltungen unterschiedlichster Sparten und Richtungen bilden den Kern von Kasselkultur2017, dem Stadtprogramm im documenta-Jahr. Oberbürgermeister Bertram Hilgen hat es am vergangenen Wochenende eröffnet.

Bis Ende des Jahres bietet es allen Kasselern und den überregionalen Besuchern der documenta 14 ein erlesenes und von mehr als hundert Kooperationspartnern gestaltetes Programm, das von klassischen Formaten bis zu experimentellen Kulturveranstaltungen reicht. Beteiligt sind in diesem Jahr alle Kasseler Museen ebenso wie die freien Galerien und Ausstellungsorte – von der Gemäldegalerie und der Grimmwelt über den Kasseler Kunstverein und das Spohr Museum bis hin zur Caricatura und den Südstadt-Galerien.

Die Produktionen und Performances der freien Theater, Tanzensembles und der Kinder- und Jugendtheater sind im Stadtprogramm 2017 genauso präsent wie Lesungen und Vorträge oder die Premieren und Aufführungen der großen und kleinen Theaterbühnen.

Auf diese Weise werden viele kulturelle Ebenen mit verschiedenen Veranstaltungsformaten von hoher Qualität in einem gemeinsamen Programm verknüpft. Bei den Konzerten, Open Air-Veranstaltungen und Festivals werden weltweit renommierte Musiker ebenso auftreten wie „young professionals“, die am Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn stehen. Vom Weltmusikfestival im April über das Kulturzelt im Sommer bis hin zum Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest im Herbst finden noch zahlreiche weitere spannende Angebote statt. Sämtliche Programmpunkte sowie die Veranstalter und Orte der Kultur werden im Zeitraum April bis Dezember im „Kulturportal im documenta-Jahr“ unter www.kasselkultur2017.depräsentiert. Seit dem 1. April ist die Website online.

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