Museumslandschaft lädt zum großen Dackelspaziergang in den Kasseler Bergpark

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Der Pressetermin mutierte zur Generalprobe für den Dackelspaziergang: Das Interesse der Besitzer an der Veranstaltung ist mindestens so groß wie das Herz der kleinen Hunde. Den Direktor der Museumslandschaft, Prof. Dr. Martin Eberle (2. v.re) freut das sehr.
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Können die Dackelleidenschaft des Kaisers gut nachvollziehen: Claudia Löffler mit „Lucy vom Löfflersgrund“ und Dackelvereinsvorsitzender Harald Schütz mit „Karlchen vom Löfflersgrund“.
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Den „treuen Dachshund Erdmann“ hielt sich der Kaiser wohl zu Jagdzwecken. Er war ihm aber auch sonst ganz nah, wie eine Aufnahme der beiden an der Gedenkstätte zeigt. Diese befindet sich in der Nähe der Roseninsel und wird vom Teckelclub und den Rosenfreunden betreut.
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Den „treuen Dachshund Erdmann“ hielt sich der Kaiser wohl zu Jagdzwecken. Er war ihm aber auch sonst ganz nah, wie eine Aufnahme der beiden an der Gedenkstätte zeigt. Diese befindet sich in der Nähe der Roseninsel und wird vom Teckelclub und den Rosenfreunden betreut.
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Den „treuen Dachshund Erdmann“ hielt sich der Kaiser wohl zu Jagdzwecken. Er war ihm aber auch sonst ganz nah, wie eine Aufnahme der beiden an der Gedenkstätte zeigt. Diese befindet sich in der Nähe der Roseninsel und wird vom Teckelclub und den Rosenfreunden betreut.

Heiteres Gemüt und starkes Selbstbewusstsein: So lautet eine der vielen Rassebeschreibungen für den Dackel. Liebenswert muss auch einer der berühmtesten Dackel der Welt gewesen sein: Kaiser Wilhelm II ließ für seinen verstorbenen „Erdmann” eine Erinnerungsstätte im Kasseler Bergpark errichten. Dem Krummbeiner zu Ehren wird dort nun der 1. Große Dackelspaziergang stattfinden.

Kassel.  Wenn größere Besuchergruppen durch das UNESCO-Welterbe dackeln, zieht das längst keine Blicke mehr auf sich. Anders sieht es aus, wenn eine ganze Meute Dackel samt Besitzern durch den Kasseler Bergpark spaziert.

Ein Bild, das sich am Samstag, 28. September, von 14 bis 17 Uhr, abzeichnet. Denn die Museumslandschaft Hessen Kassel hat – in Kooperation mit dem Deutschen Teckelklub Gruppe Kassel e.V. – zum „1. Dackelspaziergang“ aufgerufen.

 „Warum Dackel?“, erklärt Prof. Dr. Martin Eberle, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel. „Es ist natürlich ein Gedenken an Erdmann.“ Der Lieblingsdackel von Kaiser Wilhelm II war dem mächtige Herrscher so sehr ans Herz gewachsen, dass er ihn nach seinem Tod mit einer Gedenktafel an der Roseninsel ehrte. „Die Stätte ist ein richtiger Wallfahrtsort für Teckel-Besitzer aus ganz Europa“, weiß Harald Schütz, Vorsitzender des Kasseler Ortsvereins des Deutschen Teckelclubs. Er lebt mit fünf Teckeln zusammen, „die sich zwei Menschen als Personal halten“, wie er schmunzelnd erklärt. Die Leidenschaft für die Rasse hat er schon lang. Mit seiner Volljährigkeit bekam er seinen ersten eigenen Dackel. „Einmal Teckel, immer Teckel“, sagt er.

 In den vergangenen Jahren sei der ursprünglich zu Jagdzwecken gezüchtete Hund wieder beliebter geworden. Gut 200 aktive und passive Mitglieder in der Kasseler Ortsgruppe, einer der größten in Hessen, belegen dies. Dackel ist übrigens nicht gleich Dackel. Neun verschiedene Kombinationen gebe es aus den Größen „Kaninchen-“ und „Zwergdackel“ sowie „Normalschlag“ und der Optik Kurzhaar, Langhaar und Rauhaar.

 „Bei unserem ersten großen Dackelspaziergang sind sie alle herzlich willkommen. Wir werden aber den Begriff ,Dackel‘ sehr großzügig anwenden“, verspricht Prof. Dr. Martin Eberle auch anderen Hunden und ihren Besitzern die Rallye-Teilnahme.

Nach dem Start am Ballhaus (Impfpass nicht vergessen!) und dem Entrichten einer Teilnahmegebühr von zehn Euro dürfen Mensch und Tier ihr Können an zehn verschiedenen Stationen unter Beweis stellen. Auf sie warten u.a. Slalomlaufen, Balancieren und ein Wissensquiz rund um die Wilhelmshöhe. Am Ende winkt eine kleine Anerkennung.

 „Und natürlich bekommt jeder Teilnehmer einen Kotbeutel mit auf den Weg“, verspricht der MHK-Direktor. Denn: „Hunde sind in den städtischen Parks immer willkommen so lange sie sich – und ihre Halter – an die Regeln halten.“ Bedeutet: Anleinen und Häufchen einsammeln.

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